
Die Lila-Weißen durften sich zudem über das 0:0 von Aufstiegskonkurrent SC Borgfeld gegen Werder Bremen II freuen, das dem VfL-Team am kommenden Sonntag im Direktduell einen kleinen Vorteil verschafft. Mit einem Sieg könnte die VfL-U17 den Bundesliga-Aufstieg perfekt machen.
„Wir haben nach der frühen Führung so viele glasklare Chancen nicht genutzt und dann kriegst du einen Konter“, fiel das Fazit von VfL-Trainer Oliver Kind gemischt aus, dessen Elf aber dennoch einen eminent wichtigen „Dreier“ mit nach Hause nahm. Nach staureicher Anreise, die eine Verschiebung der Anfangszeit von 15 Minuten nach sich zog, präsentierten sich die VfL-Kicker auf Kunstrasen hellwach und lagen nach neun Minuten bereits beruhigend in Führung. Erst nutzte Georges Baya Baya eine Hereingabe von rechts durch Henrik Berentzen zum 1:0 (4.). Dann verwertete der bullige Stürmer ein Zuspiel von Hakim Traore zum 2:0 (9.). Was dann besonders in der zweiten Halbzeit kam, ließ seinen Trainer nur den Kopf schütteln. „Wahnsinn: Petö an den Pfosten, Kopfball Traore an die Latte, Großchancen von Mittmann, Berentzen, von fast allen, nicht genutzt. Wir haben den Sack nicht zugemacht.“ So wurde es nach dem 1:2 durch ein Kontertor der Gastgeber (67.) sogar noch einmal eng, mit Routine brachten die Lila-Weißen den Sieg aber schließlich doch über die Bühne.
„Jetzt freuen wir uns auf das Endspiel nächste Woche. Und durch das Spiel heute sind wir, denke ich, auch richtig wach“, blickt Kind mit Optimismus Richtung Partie gegen den SC Borgfeld (2 Juni., 13 Uhr, Illoshöhe).