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Spielbericht

Unnötige Niederlage zum Auftakt

Mechernicher A-Junioren verlieren im Lokalduell.

von rb · 14.03.2022, 09:40 Uhr · 0 Leser
Kein Glück im Abschluss hatte hier Leo Evertz (M.)
Kein Glück im Abschluss hatte hier Leo Evertz (M.) – Foto: Rocco Bartsch

Die A-Junioren der JSG Mechernich/Feytal/Weyer sind mit einer Niederlage in die Sonderliga gestartet. Bei der SG Rotbachtal/Strempt hieß es am Ende etwas ernüchternd 2:3 (1:0) aus Gästesicht. Eine Niederlage die sich die Jungs selbst zuschreiben müssen, denn es reicht nicht nur 25 Minuten lang stark aufzuspielen. Danach ließ man den Gegner größtenteils gewähren und so gab es eine enttäuschende Pleite zum Auftakt.

Mechernichs Jungs, die in der Winterpause aufgrund von zu wenigen Spielern aus zwei A-Jugendmannschaften nun eine bilden, begannen recht forsch und schnürten den Gastgeber zu Beginn des Spiels in der eigenen Hälfte ein. Gleich mehrere Abschlüsse wurden herausgespielt, zu einem Treffer aus dem Spiel heraus reichte es aber nicht. Erst nach einem Foul im Strafraum war es Pascal Weiss der sicher vom Punkt aus zum 1:0 verwandelte (22.). Danach kam Rotbachtal/Strempt stärker auf und erspielte sich erste Tormöglichkeiten. Zur Pause war die Partie bereits ausgeglichen und aufgrund der Frühoffensive brachten Mechernicher Jungs die 1:0 Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel und den ersten Auswechslungen, sowie dem Auslassen von gleich zwei guten Torchancen, kippte dann das Spiel und die Hausherren drehten binnen weniger Minuten die Partie. Zu lethargisch und ohne Biss agierten die Gäste zu diesem Zeitpunkt und ließen sich leichtfertig durch zwei Konter überrumpeln. Eine TimeOut-Situation nutzten die Trainer Alex Klein und Carlo Flaschentreher dazu, die Jungs nochmals wachzurütteln und dies schien ihre Wirkung zu zeigen. Direkt nach Wiederbeginn kam ein langer Ball in die Spitze und Marlon Vogt war Nutznießer im Dreikampf mit Abwehrspieler und Torhüter, sodass die Kugel ins Netz trudelte (79.). Danach war die Mannschaft gewillt doch noch den Siegtreffer zu erzielen, doch sie leisteten sich hinten einfach zu viele Ecken. Kurz vor Ende der Partie war es dann genau eine dieser Situationen, die die schmerzliche Niederlage besiegelte. Per Kopf erzielte der Gastgeber den nicht unverdienten Siegtreffer (90.). Zu einer Antwort reichte auch die Nachspielzeit nicht mehr.