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Vereinsnachrichten

Union: Wie teuer wird Air Nemec?

Bei den Eisernen müssen personelle Weichen gestellt werden

von Berliner-KURIER.de / M. Bunkus · 06.09.2013, 12:28 Uhr · 0 Leser
Ausgelassene Freude über sein viertes Saisontor für Union. Adam \"Air\" Nemec startet richtig durch und wird immer teurer. Foto: City-Press
Ausgelassene Freude über sein viertes Saisontor für Union. Adam \"Air\" Nemec startet richtig durch und wird immer teurer. Foto: City-Press
Transferfenster zu, doch Union hat keine Ruh’. Inklusive dreier Nachwuchskräfte laufen gleich zwölf Profiverträge im kommenden Jahr aus. Nicht irgendwelche. Sondern von echten Leistungsträgern. Da wartet jede Menge Arbeit auf Unions Manager Nico Schäfer.

Fängt an bei den beiden Schlussleuten Jan Glinker und Daniel Haas. Geht weiter über die Stammkräfte Marc Pfertzel, Patrick Kohlmann und Benny Köhler. Dazu gehören auch Christian Stuff, Silvio und Torsten Mattuschka. Am schwersten wiegt das aber bei Adam „Air“ Nemec. Union muss rechtzeitig die Weichen stellen, um in der Erfolgsspur zu bleiben.

Denn Nemec ist in der Form seines Lebens. Der 28-Jährige, der im Sommer 2012 in Ingolstadt den Laufpass bekam und erst spät in der Vorbereitung zu den Köpenickern stieß, hat seinen neun Treffern des Vorjahres schon vier weitere folgen lassen.

Mittlerweile steht er wieder im Kader der slowakischen Auswahl. Und weckt damit Begehrlichkeiten bei Klubs, die weit besser dotiert sind als Union. Oder gar in einer anderen Liga spielen ...

Gespräche sind angelaufen. Denn Schäfer weiß, dass Nemec mit jedem Tor teurer wird und ein klein wenig Eile geboten ist. Bevor die Konkurrenz aufwacht. Umgekehrt weiß Adam aber, was er Union zu verdanken hat.

Es werden trotzdem nicht ganz billige Verhandlungen. In die Kategorie Schnäppchen fällt der König der Köpenicker Lüfte nicht. Denn für den 28-Jährigen geht es umso etwas, wie seinen letzten großen Vertrag.

Einfacher wird das für Schäfer da schon bei Köhler. Bei 22 Spielen verlängert sich dessen Vertrag. Auch bei Haas gibt es – anders als bei Silvio – beidseitig keinen Grund, nicht weiter zusammenarbeiten zu wollen.

Bliebe Torsten Mattuschka als weitere Königspersonalie. Wenn der weiter so aufdribbelt, wie zuletzt gegen St. Pauli, ist das aber auch nur noch eine Formsache. Zumindest für ein weiteres Jahr.