
Der 55-Jährige Lämmermann, der zuletzt Spielleiter beim FC Hersbruck war, hat bereits eine Reihe heimischer Vereine erfolgreich betreut. So führte der damalige Spielertrainer den TSV Röthenbach 1998 in die Bezirksliga; außerdem trainierte er schon die SpVgg Dieperdorf, den FC Reichenschwand oder auch den FC Hersbruck. Dort war Lämmermann zuletzt interimsweise als Trainer der Hersbrucker Bezirksligamannschaft eingesprungen und hatte danach noch einmal die Reserve des FCH betreut.
Auch nach Leinburg ist er nun leidglich als Interimstrainer zurückgekehrt. Bis zum Saisonende wird er die Mannschaft betreuen. Dass es zur Rettung des abgeschlagenen Liga-Schlusslichts fast ein kleines Fußball-Wunder braucht, weiß auch Vereins-Chef Meyer-Arend. „Wir wollen trotzdem alles versuchen und die Hoffnung nicht aufgeben“, so Meyer-Arend, auch wenn man sich gedanklich im Verein durchaus mit dem Abstiegs-Szenario auseinandersetze. Zumindestens hat der Vereins-Boss jetzt ein paar Wochen Zeit gewonnen, um einen neuen Übungsleiter zu finden – der dann auch länger bleibt.