
Die Futsal-Spieler des TSV Weilimdorf können es kaum erwarten. Nach ihrem dramatischen Halbfinalsieg gegen Liria Berlin – 38 Sekunden vor Schluss retteten sie sich im entscheidenden Rückspiel in die Verlängerung – fiebern sie nun dem Finale entgegen: Das geht am 8. Juni (Uhrzeit noch offen) in der Stuttgarter Scharrena über die Bühne. Gegner sind die Hamburg Panthers. „Der FC Bayern des deutschen Futsals“, wie Weilimdorfs Spielleiter Michael Bachmann voller Respekt sagt. 2012, 2013, 2015 und 2016 holten die Panthers den deutschen Meistertitel.
Beim TSV hoffen alle auf einen Einsatz von Manuel Fischer. Der frühere Profi des VfB Stuttgart und der Stuttgarter Kickers befindet sich nach einem Bänderriss auf dem Weg der Besserung. Der 29-Jährige ist mit 29 Treffern in 18 Spielen erfolgreichster Torschütze der Weilimdorfer. Fischer ist einer von vier Nationalspielern im TSV-Dress: Die anderen sind Torwart Philipp Pless (ehemaliger Verbandsliga-Keeper des TSV Essingen), Jonathan Baur und Mert Sipahi. Als Trainer des Teams hat Tomislav Bevanda das Sagen, der vor den Play-offs Alen Lalic ablöste. „Wir wollten öfter trainieren. Das war nur in der neuen Konstellation möglich“, begründet Bachmann den Wechsel. Durch die Finalteilnahme hat sich die Maßnahme ausgezahlt.
Beim TSV Weilimdorf wird der Futsal-Sport jedenfalls unabhängig vom Ausgang des Endspiels weiter vorangetrieben. 2021/22 ist die Einführung einer Bundesliga geplant. Bachmann: „Da würden wir gerne eines der Gründungsmitglieder sein.“
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