2026-01-19T08:28:16.618Z

Pokal
Der TV Leinburg und Torhüter Jörg Helmecke, der hier mit einer Glanzparade noch einen Gegentreffer verhindert, hatte das Weiterkommen schon vor Augen, ehe Diepersdorfs Neuzugang Fabian Wedel (3. v. links) die Schiller-Elf mit seinem \"Goldenen Tor\" doch noch aus allen Träumen riss (F.:: M. Keilholz).
Der TV Leinburg und Torhüter Jörg Helmecke, der hier mit einer Glanzparade noch einen Gegentreffer verhindert, hatte das Weiterkommen schon vor Augen, ehe Diepersdorfs Neuzugang Fabian Wedel (3. v. links) die Schiller-Elf mit seinem \"Goldenen Tor\" doch noch aus allen Träumen riss (F.:: M. Keilholz).

TSV Röthenbach düpierte höherklassiges Trio

TOTO-POKAL: Vorrundenturnier in Diepersdorf +++ A-Klassist qualifiziert sich für K.O-Runde

Pokalüberraschung in Diepersdorf. Beim vorgeschalteten Viererturnier zur 1. Pokalhauptrunde auf Kreisebene setzte sich der Außenseiter TSV Röthenbach gegen die höherklassige Konkurrenz der SpVgg Diepersdorf, des TV Leinburg und FSV Weißenbrunn durch.

Spannend war das Turnier – eines von 25 im gesamten Kreis Erlangen-Pegnitzgrund – allemal. Der A-Klassist düpierte gleich im Auftaktspiel Gastgeber Diepersdorf mit 2:1, zog danach aber gegen den TV Leinburg mit 0:1 den Kürzeren. Leinburg, das mit einem klaren 3:0 gegen den FSV Weißenbrunn ins Turnier gestartet war, hatte damit den Turniersieg dicht vor Augen. Diepersdorf machte dem aber einen Strich durch die Rechnung und entschied das Prestigeduell durch ein Tor von Neuzugang Fabian Wedel mit 1:0 für sich.

Nachdem der TSV Röthenbach sein abschließendes Spiel gegen die enttäuschenden Weißenbrunner 2:1 gewann, waren am Ende drei Teams punktgleich. Leinburg war wegen der schlechteren Torbilanz (1:1) im direkten Vergleich aus dem Rennen; Diepersdorf und die Röthenbacher mit 2:2-Treffern dagegen exakt gleich, sodass es für die Zuschauer als Extrazugabe nach dem letzten Spiel ein Elfmeterschießen gab, das über das Weiterkommen entscheiden musste.

Allerdings hatten die Schützen beider Teams nicht den nötigen Torinstinkt. Insgesamt sieben Spieler auf beiden Seiten verballerten, trafen Pfosten, Latte oder scheiterten am Torhüter. Schließlich war es Röthenbachs Andreas Hupfer vorbehalten, den entscheidenden Ball zum 3:2-Sieg seiner Farben zu verwandeln und den Außenseiter in die erste Pokalhauptrunde zu schießen.

Aufrufe: 016.7.2013, 14:59 Uhr
M. Keilholz (Der Bote)Autor