Bezirksliga Oberfranken Ost 22. Spieltag 2022-03-26
Spielbericht
TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf – SV Poppenreuth 4:1 (1:1)
Mit einer Willensleistung kämpfte ein leidenschaftlicher TSV Kirchenlaibach den SV Poppenreuth nieder und landete einen verdienten 4:1- Sieg. Doch zunächst sah es beileibe nicht danach aus. Die technisch versierten Gäste bauten von Anbeginn an Druck auf. Die TSV-Abwehr hatte ihre liebe Not, nicht nur mit dem quirligen Fatty. In der 8. Minute klärte Torwart Werner-Hentrich eine von Macek getretene Ecke mit einer Faust. Zwei Minuten später fabrizierte Nerlich beinahe ein Eigentor. Zum Glück für die Hausherren landete sein Kopfball neben dem Tor. Kirchenlaibach kam in dieser Phase kaum dazu, eigene Akzente zu setzen. Angriffswelle auf Angriffswelle rollte auf den TSV-Keeper zu. In der 21. Minute trat das Befürchtete dann ein. Der von Macek präzise getretene Freistoß überwand Werner-Hentrich zum 0:1. Nach dem Führungstreffer schalteten die Gäste vorübergehend einen halben Gang zurück, und Kirchenlaibach kam auf. Der unerschrockene Eifer zahlte sich aus. Einen von Sendelbeck präzise vor das Gehäuse getretenen Freistoß versenkte Kaufmann in der 35. Minute per Kopf zum Ausgleich. Zwar verfehlte Poppenreuths Dockal in der 40. Minute das Ziel nur knapp, doch unübersehbar verloren die Gäste nach und nach ihre Linie. Nach dem Seitenwechsel musste zunächst Werner-Hentrich seine ganze Kunst aufbieten, um einen Schuss des brandgefährlichen Macek abzuwehren (48.). Doch dann wendete sich das Blatt zugunsten der Gastgeber. Kümmerl hätte in der 59. Minute seine Farben in Führung bringen müssen, scheiterte aber erst an Torhüter Pchelovodov, dann auch noch an einem Verteidiger. Eine Minute später wurde Kule nach einem rüden Foul an Kaufmann, der daraufhin ausgewechselt werden musste, mit Rot vom Platz geschickt. Der TSV witterte seine Chance und setzte den in Unterzahl spielenden Gegner unter Druck. Nach 72 Minuten war es der eingewechselte Popp, der aus kurzer Entfernung zum befreienden 2:1 einnetzte. Sechs Minuten später wurde der SV Poppenreuth weiter dezimiert, als Hamada mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde. Kirchenlaibach besann sich auf seine kämpferischen Tugenden und wurde immer frecher. Deubzer markierte das 3:1 in der 83. Minute, nur drei Minuten danach ergatterte Popp im Mittelfeld den Ball. Allein vor den tüchtigen Pchelovodov ließ er diesem keine Möglichkeit zur Abwehr. Beinahe wäre dem unermüdlichen Sendelbeck in der Schlussminute sogar das 5:1 gemacht, doch kullerte der Ball haarscharf am Torpfosten vorbei ins Aus. Keine Frage, im TSV Kirchenlaibach steckt jede Menge Team-Spirit. Das Abstiegsgespenst kann seine Koffer packen.