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Ligavorschau

TSG Kastel will Konstanz zeigen

Kastel 06 gegen Aufsteiger TuS Nordenstadt II +++ Amöneburg/Kostheim vom Verletzungspech geplagt

von David Schulz · 20.10.2018, 10:30 Uhr · 0 Leser
Auch gegen Nordenstadt II würden die Kasteler gerne jubeln dürfen. Archivbild: Klein
Auch gegen Nordenstadt II würden die Kasteler gerne jubeln dürfen. Archivbild: Klein

AMÖNEBURG/KASTEL/KOSTHEIM. Nach zweiwöchiger Pause steigt die Fvgg. Kastel 06 bei TuS Nordenstadt II wieder ins Geschehen der Fußball-Kreisoberliga Wiesbaden ein (Sonntag, 13 Uhr). Aus dem AKK-Gebiet ebenfalls gefordert sind die TSG Kastel gegen den SV Frauenstein sowie die SG Amöneburg/Kostheim beim SV Erbenheim (beide Sonntag, 15 Uhr).

Fvgg. Kastel 06: Ein besonderer Fokus sei in puncto Training in den letzten Wochen nicht gelegt worden, sagt 06-Coach Christian Neumann. Doch warum auch, die Gelb-Schwarzen können sich derzeit nicht beklagen, stehen sie doch mit 23 Punkten auf Rang zwei, mit zwei absolvierten Partien weniger als der Tabellenführer Spvgg. Sonnenberg. Nun bittet Aufsteiger TuS Nordenstadt II zum Tanz, der seine Zähler bisher ausschließlich auf eigenem Rasen holen konnte. „Wir wissen natürlich nicht, ob da noch der ein oder andere Akteur von der Ersten Mannschaft aufläuft“, erklärt Neumann. „Doch wir müssen vor allem auf uns schauen und unser Spiel durchziehen.“ Dabei kann der Team-Chef personell aus dem Vollen schöpfen.

TSG Kastel: Bei Gegner Frauenstein kriselt es aktuell ein wenig, gerade im Kader sind große Lücken zu füllen. Doch auch die TSG habe einige angeschlagene Spieler in den Reihen, vermeldet der Sportliche Leiter Gernot Kraus. Umso wichtiger sei es, wieder mehr Konstanz in den Auftritten zeigen. „Gegen den Türkischen SV und auch gegen den FSV Wiesbaden 07 war es zuletzt so, dass wir 60 Minuten gut gespielt haben und dann einen Durchhänger hatten. Das muss besser werden, wir müssen 90 Minuten konzentriert am Ball bleiben.“

SG Amöneburg/Kostheim: Nach vier Niederlagen in Serie war der Spielgemeinschaft vergangene Woche gegen den FC Naurod ein 3:0-Sieg gelungen. Eine Leistung, an die es sich anzuknüpfen lohnt. „Erbenheim hat eine sehr heimstarke Mannschaft mit individueller Klasse. Das wird ein größerer Brocken als unser Heimspiel gegen Naurod“, sagt Trainer Ludwig Anspach. Wichtig sei es dabei, aus einer stabilen Defensive heraus mit Selbstbewusstsein nach vorne zu spielen. Vom Verletzungspech bleibt unterdessen auch die SG nicht verschont: Neben Torjäger Sven Heinze und Abwehrchef Jan Leigart fehlen auch Dennis König und Danny Schmidt. Fraglich ist zudem der Einsatz von Torhüter Marcel Lindner, der sich im Training am Knöchel verletzt hat.