
Die DJK Rettenbach hat den Liga-Verbleib in der Kreisklasse Süd bereits sicher in der Tasche. Das Team rangiert mit 28 Punkten (7/7/5 und 39:36 Toren) nach 19 von 24 Spieltagen auf dem fünften Rang. Zur Winterpause gibt es auf der Trainerposition allerdings einen personellen Wechsel zu verkünden. Es erfolgte im beiderseitigen Einvernehmen die Trennung von Gabor Balazs. Bis zum Saisonende übernimmt Max Fuchs, der sich bereits in der Saison 2018/19 als Interimslösung als Volltreffer erwiesen hat. Abteilungsleiter Bernhard Schütz stand unseren Fragen Rede und Antwort.
Herr Schütz, warum kam es zum Trainerwechsel?
Es hat einfach nicht mehr so gepasst. Sicherlich war auch Corona schuld daran. So mancher Spieler hat sich hängen lassen. Auch aus Ungewissheit, ob und wann es jeweils weitergehen würde, nahmen die Trainingsbeteiligung und die Motivation ab. Auch das führte dazu, dass letztendlich die Kommunikation zwischen Trainer und großen Teilen der Mannschaft nicht mehr so gestimmt hat wie es eigentlich sein sollte. Darum haben wir uns entschlossen, dass eine Trennung in der Winterpause das Beste wäre. In einem offenen Gespräch haben wir Gabor Balazs unsere Entscheidung und unsere Gründe nahegelegt. Wir gehen im Guten auseinander, haben uns in beiderseitigen Einvernehmen getrennt. Gabor leistete gute Arbeit. Das Training war durchdacht, er war oft weit vor Trainingsstart am Platz, bereitete Übungsformen vor. Ich persönlich habe mich mit Gabor immer gut verstanden. Wir wünschen ihm viel Glück für seine Zukunft.
Wie geht es weiter?
Wir haben uns für eine interne Lösung entschieden. Wie in der Saison 2018/19 wird uns Max Fuchs bis zum Saisonende aushelfen. Damals übernahm er die Mannschaft nach zehn Spieltagen, in denen lediglich vier Zähler eingefahren werden konnten. Nach einer gewaltigen Steigerung unter Max Fuchs schafften wir den frühzeitigen Klassenerhalt, belegten in der Endabrechnung mit 34 Punkten Rang neun. Max machte einen tollen Job. Er kennt den Verein und die einzelnen Spieler, ist sehr engagiert, weiß wie man mit den einzelnen Charakteren umzugehen hat, hat auch einen guten Draht zu den jungen Spielern. Max schaute weiterhin die Spiele an, kann sofort übernehmen. Wir sind froh, einen solchen Mann in unseren Reihen zu haben.
Und kommende Saison?
Max hilft und wie gesagt bis zum Ende der Saison aus. Nun haben wir genügend Zeit, den Markt zu sondieren, Kontakte zu knüpfen. Unsere Fühler haben wir bereits nach mehreren Seiten hin ausgestreckt.
Ändert sich zur Winterpause etwas am Kader?
Nein, wir haben Stand heute weder Zu- noch Abgänge zu vermelden. Zur neuen Saison können wir hoffentlich wieder auf Daniel Zierer zurückgreifen, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Etwas Sorge bereitet mir allerdings die zweite Mannschaft. So mancher älterer Spieler hat in der langen Pause sicherlich gemerkt, dass ein Sonntag auch ohne Fußballspielen schön sein kann. Doch dieses Problem haben sicherlich viele Vereine. Ich hoffe, dass es irgendwie weitergehen wird. Die Zweite ist als Unterbau für unser Kreisklassenteam sehr wichtig.