
Die Schlebuscher Fußballer müssen weiter auf ihr erstes Erfolgserlebnis im neuen Jahr warten. Nur eine Woche nach der Niederlage gegen den Tabellenführer SpVg Porz musste sich das SVS-Team dieses Mal im oberbergischen Homburg-Nümbrecht klar geschlagen geben. Das Fehlen von insgesamt sieben Stammspielern konnten die Gäste nicht kompensieren. „Es war sehr schade, dass wir in so einer geschwächten Besetzung auflaufen mussten. Allerdings haben die übrigen Spieler auch keine gute Leistung abgeliefert“, sagte Trainer Marcel Müller nach seinem missglückten Debüt an der Seitenlinie.
Wer weiß, wie sich die Begegnung entwickelt hätte, wäre Sebastian Bamberg in der Anfangsphase nicht am Pfosten gescheitert. In dieser Situation hatten die Platzherren großes Glück, nicht das frühe 0:1 kassiert zu haben. Homburg-Nümbrecht hingegen nutzte gleich die erste Gelegenheit und erzielte in der 25. Minute den Führungstreffer. Vorausgegangen war ein Eckball, bei dem die Defensive des SVS die Zuordnung verloren hatte. Praktisch mit dem Pausenpfiff kassierte das Müller-Team dann das nächste Gegentor – ein besonders unglücklicher Zeitpunkt.
Nach dem Wiederbeginn waren die Gäste erneut im Pech, als Florian Richter nur die Latte traf. „Die beiden dicken Möglichkeiten zum Start in jede Halbzeit waren schon bezeichnend. Wenn wir da etwas Zählbares rausholen, kommt auch der Glaube und die Zuversicht dazu“, betont der neue Coach. Deutlich effizienter agierten die Gastgeber. Nach etwas mehr als einer Stunde erzielten sie mit der dritten Gelegenheit das dritte Tor und das Aufeinandertreffen war vorzeitig entschieden. Fünf Minuten vor dem Ende erhöhten sie auf 4:0, ehe Nicolai Annas in der Nachspielzeit der Ehrentreffer gelang.
Weiter geht es für den SV Schlebusch am kommenden Sonntag gegen den Fünften SC Borussia Lindenthal-Hohenlind – dann womöglich auch wieder mit einem besser besetztem Kader inklusive einiger Rückkehrer.