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Transfers

SV Kirchberg i.W. streckt sich

Langjähriger Bezirksligist will Kreisklasse unbedingt erhalten ++++ Rinchnacher Stefan Pönn wird Spielertrainer +++ Zwei Tschechen sollen für die notwendigen Tore sorgen

von Thomas Seidl · 02.01.2012, 11:00 Uhr · 0 Leser
Stefan Pönn (Mitte) wird Spielertrainer beim SV Kirchberg i.W:
Stefan Pönn (Mitte) wird Spielertrainer beim SV Kirchberg i.W:

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Der SV Kirchberg i.W. kann eine erfolgreiche Vergangenheit vorweisen. Viele Jahre spielten die SV-Fußballer in der Bezirksliga und klopften sogar ans Tor zur Bezirksoberliga. Aktuell steht man aber in der Kreisklasse Mittlerer Wald auf einen Abstiegsplatz und es droht der Absturz in die A-Klasse. Diesen wollen die Verantwortlichen um Vorstand Roland Weinmann und Spartenleiter Alfons Schmid aber mit aller Macht verhindern und man wurde deshalb auf dem Transfermarkt aktiv.

Mit Stefan Pönn konnte man einen "alten Bekannten" als Spielertrainer verpflichten. Der 36-jährige Mittelfeldspieler kickte bereits zu Bezirksligazeiten in Kirchberg und war u.a. sogar Spielführer. "Wir freuen uns riesig, dass Stefan nach Kirchberg zurückkehrt. Er war in unserer Glanzzeit ein absoluter Leistungsträger und hat sich bei uns einen guten Namen gemacht", berichtet SV-Vorstand Roland Weinmann. Aufgrund einer beruflichen Weiterbildung spielte Pönn in Rinchnach in den beiden letzten Jahren nur mehr sporadisch in der AH- und Reservemannschaft. "Stefan will aber wieder voll angreifen und auch als Spieler zur Verfügung stehen, wenn es die Situation erfordert", erklärt der Kirchberger Vereinsboss, der mit Pönn selbst noch in einer Mannschaft gespielt hat.

Tschechen Erik Mirga und Tomas Krejci sollen für die notwendigen Tore sorgen.

Trainerfahrung sammelte der RInchnacher bei seinem Heimatverein, wo er in zwei Amtszeiten als Chefanweiser fungierte und 2007 u.a. den Aufstieg in die Kreisliga schaffte. Die Offensivprobleme will man der Verpflichtung von zwei Legionären beheben. Mit Erik Mirga kommt ein 22-jähriger Angreifer, der zuletzt beim Oberpfälzer Kreisklassisten SV Stachesried aktiv war. Dort erzielte der Torjäger in der vergangenen Spielzeit 19 Treffer - in der laufenden Runde netzte der Tscheche zehnmal ein. Erstmals in Deutschland spielt Tomas Krejci. "Wenn nun Stefan und ich als „Oldies“ fit werden und unsere sehr guten jungen Fußballer etwas stabilisieren können, dann mache ich mir um den Klassenerhalt keine Sorgen mehr. Wir dürfen den Abstiegskampf auf keinen Fall unterschätzen, sind aber mit den Neuverpflichtungen bestens gerüstet, zumal sich auch die übrigen Spieler ihrer Verantwortung bewusst sind", meint SV-Boss Weinmann, der sich nach einer schweren Sprunggelenksverletzung auf den Weg der Besserung befindet.