
Fehlende Durchschlagskraft in der Offensive: Der VfB Forstinning muss sich mit einem 1:1-Remis im Landesliga-Spiel gegen Ampfing zufriedengeben.
Forstinning – Wie bewertet der geneigte VfB-Fan das 1:1 beim TSV Ampfing? „Eigentlich war das Unentschieden am Ende okay. Aber . . . “ Forstinnings Torwarttrainer Thomas Rottenbiller bewertete die Spielanteile jedenfalls ausgeglichen, vermisste aber den Abschlusserfolg bei Bakary Tourays Alleingang sowie bei der Freistoßvariante von Kilian Dirscherl kurz vor dem Spielende.
„Ein dreckiges 1:0 wär auch gut gewesen.“
VfB-Abteilungsleiter Herndl nach dem Unentschieden gegen Ampfing.
„Ein dreckiges 1:0 wär auch gut gewesen.“ VfB-Abteilungsleiter Thomas Herndl bevorzugt also auch die Pflichtnote, sah die Elfmeterentscheidung zum Ausgleich aber auch als Konzessionsentscheidung für die überzogene Rote Karte an Ampfings Julian Höllen.
Dies sah auch der Sportliche Leiter des TSV, Adrian Malenc so im Gleichklang: „Mit dem Elfmeter hatten wir Glück, aber es war auch definitiv keine Rote Karte.“ Der Funktionär trauerte zudem den zwei vergebenen Chancen im ersten Durchgang bei zwei Eins-gegen-eins-Situationen nach. „Wer weiß, wie das Spiel dann gelaufen wäre. Aber wir sind zufrieden mit unserer soliden Leistung und haben eine Reaktion gezeigt nach dem Spiel in Grünwald.“
Bei der Gesamtbetrachung lobte VfB-Trainer Florian Hahn seinen Schlussmann: „Wir können uns bei Marko (Susac, Anm. d.Red.) bedanken, der am Anfang zweimal überragend hält.“ Die neuformierte Abwehr musste sich erst finden, mit einer Nachkorrektur in der Tiefenstaffelung durch Hahn funktionierte dies dann recht gut. „Wir hatten dann nach den ersten zehn Minuten gefühlt 70 Prozent Ballbesitz gegen tief stehende Ampfinger.“ Ein wenig vermisste Hahn aber die Durchschlagskraft in der Offensive. „In der Summe wäre mehr drin gewesen. Wir nehmen den Punkt jetzt aber mit und sind insgesamt absolut im Soll.“ (Christian Scharl)