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Stunde Null in Kelsterbach

Viktoria Kelsterbach nach Zwangsabstieg nun in der KOL +++ Gerüst aus zweiter Mannschaft und Neuzugängen +++ "Bei uns geht es nur über die mannschaftliche Geschlossenheit"

von Marcus Mühlenbeck · 17.07.2018, 13:00 Uhr · 0 Leser
Zu den Neuzugängen der Viktoria gehören Mathias Falk (SV Dudenhofen), Marcel Aksu (Germania Schwanheim II) und der reaktivierte Mutlu Toumpan (von links nach rechts).
Zu den Neuzugängen der Viktoria gehören Mathias Falk (SV Dudenhofen), Marcel Aksu (Germania Schwanheim II) und der reaktivierte Mutlu Toumpan (von links nach rechts).
Main-Taunus. Nach dem Zwangsabstieg von der Verbandsliga in die Kreisoberliga verlor der 1.FC Viktoria Kelsterbach das komplette Team. Der Großteil der umgebauten Mannschaft besteht aus Akteuren der letztjährigen Zweiten und einigen Neuzugängen, wie den Schwanheimern Marcel Aksu und Marcel Nicklaus. Keine einfache Aufgabe also für den neuen Coach, Daniel Niedermann und seinen Co-Trainer Karim Lemghili.

Der Schock nach dem Zwangsabstieg in die Kreisoberliga scheint überwunden. "Alle im Verein Beteiligten sind enger zusammengewachsen. Es herrscht eine Aufbruchstimmung gepaart mit der Freude auf die neue Saison", verspürt Daniel Niedermann. Zusammen mit dem sportlichen Leiter Tim Teske nahm er sich der Mammutaufgabe an, ein KOL-taugliches Ensemble auf die Beine zu stellen. "Wir haben 21 Spieler im Kader. Damit bin ich sehr zufrieden. Dennoch würde uns der ein oder andere Akteur mehr gut tun", erklärt der 25-Jährige und verweist auf zwei Verletzte. Das Grundgerüst bilden Akteure aus der letztjährigen zweiten Mannschaft. Hinzu kommen mit Mathias Falk (SV Dudenhofen), Marcel Aksu und Marcel Nicklaus (beide Germania Schwanheim II), Yassin Aalaoui (SV Hofheim), Mutlu Toumpan (reaktiviert) und Max Schmidt sechs Neuzugänge, die das junge Team verstärken.

Ordentlicher Start in die Vorbereitung

Bisher absolvierte die Viktoria drei Testspiele. Gegen Roter Stern Hofheim und Germania Weilbach II gab es souveräne Siege mit insgesamt 15 Treffern, während es gegen die TSG Niederrad eine 0:3-Niederlage setzte. "Eigentlich wollte ich allen Jungs viel Spielzeit einräumen. Da durch Urlaube und Prüfungen nur jeweils elf Mann zur Verfügung standen, mussten die natürlich durchspielen. Wir haben schon einen guten Zug nach vorne entwickelt. Und die Tore gegen Niederrad waren vermeidbar. Deshalb bin ich bisher sehr zufrieden, auch wenn jetzt erst das Team allmählich komplett ist", bilanziert der Übungsleiter.

Klassenerhalt das Ziel

"Wir bleiben realistisch. Für uns geht es nur um den Klassenerhalt. Uns sind finanziell die Hände gebunden, weshalb wir auf andere Komponenten vertrauen müssen. Wille, Ehrgeiz und mannschaftliche Geschlossenheit sind die Tugenden, auf die wir den Fokus legen. Wir haben viele junge Spieler mit Entwicklungspotenzial. Das ist der Weg den wir gehen wollen. Der Vorstand steht voll hinter uns", weiß der 25-Jährige. "Unser Startprogramm ist ordentlich. Wir müssen zu jedem Zeitpunkt optimistisch bleiben, denn schlechte Phasen gibt es immer", blickt Niedermann voraus. Meisterfavoriten sind für ihn Germania Okriftel, Alemannia Nied und der Türk FC Hattersheim.