
Die SpVgg Ziegetsdorf hatte die Chance den Tabellennachbarn TuS Rosenberg ordentlich auf Distanz zu halten. Die Gäste holten in diesem Jahr allerdings 6 Punkte aus 3 Spielen und obwohl der Beginn der Rückrunde für unsere SVZ-Damen einige Wünsche offen ließ, machten sie das Spiel, während der TuS auf Konter lauerte.
Lisa Gaaß hatte dann auch die erste Torchance, doch nach einem langen Ball von Diana Hartmann, zielt sie etwas zu hoch (8.Min.). Besser klappte es in der 14. Minute: Ein Diagonalpass von Corinna Höß erreicht wiederum Gaaß auf der rechten Angriffsseite, die zum 1:0 einschiebt. Danach versäumte es die SpVgg konsequent nachzusetzen. Erst in der Schlussphase der 1. Halbzeit wurde es wieder brenzlig im Strafraum der Gäste. Beate Vollmer nimmt zweimal den Ball volley und verzieht nur knapp (40., 45.). Außerdem vergibt Sandra Dorfner aus Nahdistanz, nachdem Aylin Dietrich im Tor des TuS einen Freistoß von Daniela Burkert nicht festhalten kann (45.). Die Gäste versuchten es bei ihren wenigen Angriffen mit langen Bällen in die Spitze, doch die SVZ-DEfensive war stets einen Schritt schneller.
Zu Beginn der 2. Halbzeit hatten die SVZ- Damen ihre beste Phase. Im Minutentakt wurden sich Chancen erspielt. So vertendeln Hartmann und Gaaß den Ball nach einem Konter (51.), Bezenka schießt aus halblinker Position nur knapp am Tor vorbei (52.), Höß trifft den Ball nach Lupfer von Vollmer in den Strafraum nicht voll (53.) und auch Burkerts Kopfball nach Flanke von Gaaß verfehlt das Gehäuse (56.). Obwohl die Gäste auch weiterhin offensiv harmlos blieben, kann ein „Lucky Punch“ die spielbestimmende Mannschaft um den verdienten Lohn bringen. In der 74. Minute bringt eine Ecke die SVZ- Abwehr das einzige Mal ins Schwimmen, doch der Ball kann schließlich aus der Gefahrenzone gebracht werden. Die Gäste kamen nun auch besser ins Spiel, die aber nach einer weiteren Ecke in einen Konter liefen. Lisa Gaaß schickt Corinna Höß steil, Burkert hält nach dem folgenden Querpass den Fuß hin und entscheidet in der 84. Minute das Spiel.
Das Siegtor zeigt auch stellvertretend, dass Spiele auf diesem Niveau nicht ohne eine gut gestaffelte und konzentriert agierende Abwehr, die den Gästen keine echte Torchance gewährte, gewonnen werden können. Einziges Manko beim SVZ bleibt die Chancenverwertung, doch nach dem ersten „Dreier“ in der Rückrunde kann man damit leben.