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Ligabericht

SpVgg Ruhmannsfelden im Pech

Sturmduo Wolfgang Weidlich/Tobias Bielmeier droht vorzeitiges Saisonende

von Thomas Seidl · 25.02.2013, 10:04 Uhr · 0 Leser
Tobias Bielmeier (re.) wird der SpVgg Ruhmannsfelden auf unbestimmte Zeit ausfallen F: Werner Grübl
Tobias Bielmeier (re.) wird der SpVgg Ruhmannsfelden auf unbestimmte Zeit ausfallen F: Werner Grübl
Wolfang Weidlich (29) und Tobias Bielmeier (25) haben zusammen bereits beachtliche 16 Saisontreffer für die SpVgg Ruhmannsfelden erzielt. So wie es aktuell aussieht, wird aber in den nächsten Wochen keiner der beiden Angreifer mehr für den überraschend gut platzierten Mitte-Landesligisten auf Torejagd gehen können.

Weidlich verletzte sich am Samstag bei der 0:3-Testspielniederlage in Waldkirchen und musste bereits nach einer knappen Viertelstunde ausgetauscht werden. "Eine genaue Diagnose wird erst die Kernspinuntersuchung bringen, aber ich habe kein gutes Gefühl. Es hat mich wieder an meinem bereits lädierten Knie erwischt", berichtete der schussgewaltige Vollblutstürmer, der sich am geschädigten Knie bereits einem Meniskus- und Knorpeleingriff unterziehen musste, am Montagmorgen. Mittlerweile steht die Diagnose fest: Innenbandriss im Knie - Operation wohl notwendig. Ähnlich schlecht sieht es bei Tobias Bielmeier aus, dem seit geraumer Zeit ein Knorpelschaden im Knie zu schaffen macht. "Aktuell kann ich nicht trainieren. Wenn ich Fußball spiele, dann kann ich die nächsten beiden Tage nicht mehr richtig gehen", seufzt der SpVgg-Goalgetter, der demnächst einen weiteren Termin bei einem Kniespezialisten in Regensburg haben wird.

SpVgg-Frühjahrsauftakt gegen Cham akut gefährdet.

"Mit Bielmeier kann man aktuell gar nicht planen, bei Weidlich ist es auch sehr fragwürdig, ob er diese Saison nochmal eingesetzt werden kann. Das ist natürlich extrem bitter, wenn auf einmal der komplette Sturm nicht mehr zur Verfügung steht, aber wir können deshalb den Spielbetrieb nicht einstellen", sagt SpVgg-Chefanweiser Hans Mühl, dessen Improvisationstalent nun mehr denn je gefragt ist. Mit dem jungen Johann Lauerer (19) hat sich ein talentierter Nachwuchsspieler in den letzten Test etwas in den Vordergrund gespielt, der sicher eine hoffnungsvolle Alternative für das Sturmzentrum ist. Die Vorbereitung der Lerchenfeldkicker lief bisher eher durchwachsen. "Wir trainieren zwar seit einiger Zeit zweimal wöchentlich auf dem schönen Deggendorfer Kunstrasenplatz, aber in den Vorbereitungspartien fehlten aus den verschiedensten Gründen immer einige Stammkräfte, was sich auch in den Leistungen widerspiegelte.", informiert Mühl. Stark auf der Kippe steht der Ruhmannsfeldener Frühjahrsauftakt gegen den ASV Cham. "Auf unserem Spielfeld liegen mehrere Zentimeter Schnee. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir am Samstag spielen können", meint Hans Mühl.