2024-05-28T14:20:16.138Z

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Trainer Matthias Koston kann personell fast aus dem Vollen schöpfen.  Kollmair
Trainer Matthias Koston kann personell fast aus dem Vollen schöpfen.  Kollmair

SpVgg Kammerberg: Respekt vor den Comebackern des Jahres

Fußball - Bezirksliga

Ein schweres Auswärtsspiel steht den Fußballern der SpVgg Kammerberg in der Bezirksliga bevor. Denn der Gegner hat gerade etwas Unglaubliches geschafft.

Kammerberg – Die Spielvereinigung Kammerberg ist einer von drei Nord-Bezirksligisten, die mit zwei Siegen in die Saison gestartet sind. Am Sonntag will Trainer Matthias Koston mit seinem Team beim FC Alte Haide-DSC München mindestens einen Punkt holen und damit weiterhin ungeschlagen bleiben. Anstoß ist um 13.30 Uhr.

„Wenn du aus den ersten beiden Spielen sechs Punkte holst, dann ist die Stimmung natürlich gut. Das Ziel ist nun, dass wir so lange wie möglich ohne Null-Runde durchkommen“, sagt Coach Koston vor dem Duell beim FC Alte Haide. Dort werden die Kammerberger Kicker auf eine Mannschaft treffen, die gefühlt ebenfalls bei sechs Zählern steht. Denn am vergangenen Mittwoch gelang den Münchnern ein großes Comeback – vielleicht jetzt schon das Comeback der Saison: Nach einem 1:4-Rückstand beim ambitionierten TSV Eching stand der FC Alte Haide vor einem Debakel, glich aber – trotz Unterzahl nach einem Platzverweis – durch drei Tore ab der 70. Minute noch sensationell zum 4:4-Endstand aus.

SpVgg Kammerberg: Bis auf Lukas Schmitt sind alle fit

„Wer in Eching in Unterzahl so zurückkommt, der hat auf jeden Fall Qualität“, sagt Koston voller Respekt. Alte-Haide-Torjäger Max Rabe will der SpVgg-Coach nicht hervorheben. „Sie sind nicht nur Max Rabe, sondern haben einige gute Spieler“, so Koston weiter. Er rechnet mit einer Partie, in der Kleinigkeiten den Ausschlag geben können.

Damit seine Mannschaft in München konzentriert auflaufen kann, hat er die Intensität nach dem 4:2-Sieg gegen den SVA Palzing am vergangenen Mittwoch runtergefahren. „Vor dem letzten Spiel der Englischen Woche geht es darum, den Akku aufzuladen – das Training am Donnerstag war freiwillig“, sagt der Coach. Dennoch fanden sich viele Spieler auf dem Platz in Kammerberg ein: „Alle, die gegen Palzing nicht in der Anfangself gestanden hatten, waren da. Lukas Schmitt, Patrick Sturm und Willhelm Ampenberger waren dabei, obwohl jeder von ihnen eine Halbzeit gespielt hat.“ Die gute Trainingsbeteiligung zeigt, dass der Konkurrenzkampf lebt und sich die Spieler in Position bringen wollen.

Ob Koston seine siegreiche Startelf verändern wird, ließ er noch offen: „Lukas Schmitt ist fraglich, alle anderen Spieler sind an Bord. Ich habe alle Möglichkeiten.“

Aufrufe: 026.7.2019, 15:34 Uhr
Freisinger Tagblatt / Moritz StalterAutor