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Ligavorschau

Spitzenspiel am Leydesberg, wer wird Zweiter?

Meister Obergrenzebach erwartet Verfolger SpVgg Zella/Loshausen zum Topspiel +++ Röllshausen und Niedergrenzebach hoffen auf Ausrutscher der Diehl-Elf

von Florian Diehl · 17.05.2013, 10:14 Uhr · 0 Leser
F: Gerhard Reidt Steht die Mauer von Zella/Loshausen (grüne Trikots) auch gegen Meister TuSpo Obergrenzebach sicher?
F: Gerhard Reidt Steht die Mauer von Zella/Loshausen (grüne Trikots) auch gegen Meister TuSpo Obergrenzebach sicher?

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Erster gegen Zweiter. Mehr Spitzenspiel geht nicht. In der Kreisliga A2 Schwalm-Eder kommt es morgen (15:30) zum Topspiel zwischen Meister TuSpo Obergrenzebach und Verfolger SpVgg Zella/Loshausen. Der SV Niedergrenzebach, der beim TSV Holzhausen antritt und der TuSpo Röllshausen, der zum TSV Wiera reist hofft hingegen noch auf die Aufstiegsrelegation. Im Abstiegskampf sind hingegen alle Entscheidungen gefallen. Gilserberg steigt direkt ab und die SG Hülsa/Schwarzenborn geht wie im Vorjahr in die Relegation.

Nach der Meisterschaft erwartet der TuSpo Obergrenzebach am Samstag vor heimischer Kulisse noch mal zum Abschied aus der A-Liga einen richtigen Kracher. Der designierte Vizemeister SpVgg Zella/Loshausen stellt sich am Leydesberg vor und will die Relegation klar machen. Das geht allerdings nur mit einen Dreier gegen die Mannschaft von Trainer Heiko Liebers. Wie schwer das allerdings ist zeigt ein Blick auf die Tabelle. Nur drei Niederlagen kassierte der TuSpo erst bislang und auch die erst 19 Gegentreffer zeigen, dass die Spielvereinigung vor einer schweren Aufgabe steht. Zuversicht zieht die Mannschaft von Trainer Klaus Diehl aber aus dem Hinspiel, als man den Meister schon einmal in die Schranken verwies und mit 2:0 im Heimspiel in Zella die Nase vorne hatte. Dass das allerdings alles andere als ein Selbstläufer bei den Grün-Weißen ist, hat nicht zuletzt das 1:1-Remis gegen Abstiegskandidat Schwarzenborn gezeigt.

Von einer Niederlage der SpVgg könnte beispielsweise der TuSpo Röllshausen profitieren. Der starke Aufsteiger muss jedoch erstmal die eigenen Hausaufgaben erledigen und die Hürde TSV Wiera meistern. Nach dem 2:0-Sieg im Derby befindet man sich wieder in der Erfolgsspur. Dennoch ist der Weg nach den Pleiten gegen Zella und Obergrenzebach steiniger geworden und die Selbstverständlichkeit und das Selbstvertrauen der Wochen zuvor muss erst wieder hergestellt werden. Das der TSV Wiera dem Kirchner/Battenberg/Matthei-Team liegt, hat auch das Hinspiel gewiesen. Mit 8:1 schickte Röllshausen den TSV nach Hause. Ein Kantersieg ist allerdings morgen nicht sehr wahrscheinlich. Der TSV Wiera hat in der Rückrunde unter Neutrainer Salih Yurt zuletzt aufstrebende Form gezeigt und am Sonntag erstmals nach zuvor drei Siegen in Folge wieder verloren. In der Tabelle steht man wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz, der in den beiden ausstehenden Spielen noch verteidigt werden soll.

Auch der SV Niedergrenzebach hat noch Chancen, auf den zweiten Platz zu springen und ist punktgleich mit Röllshausen aktueller Vierter. Am vergangenen Sonntag hatte der SVN spielfrei und geht ausgeruht in das Spiel gegen den TSV Holzhausen, die aber wegen Spielermangel am letzten Sonntag kampflos verloren und ebenfalls ohne Spielbelastung in die Partie gehen. Für Niedergrenzebach geht es darum, mit einen Dreier die Chance zu wahren, noch in die Relegation zu rutschen und Wiedergutmachung für die unterwartete 2:3-Pleite gegen Gilsa/Jesberg/Waltersbrück II zu betreiben. Holzhausen hat einerseits die Motivation den fünften Platz ins Ziel zu retten aber andererseits auch nach der 1:5-Niederlage im Hinspiel noch einiges wiedergutzumachen.