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Vereinsnachrichten

Spielertrainer-Duo für Abensberg

Schöberl geht nach drei Jahren +++ Schmiofski und Glamsch übernehmen +++ Keil bleibt

von Manuel Heinrich · 03.05.2012, 14:40 Uhr · 0 Leser
Bastian Schmiofski (2. v.l.) und Max Glamsch (Mitte) mit der Abteilungsleitung. F: TSV
Bastian Schmiofski (2. v.l.) und Max Glamsch (Mitte) mit der Abteilungsleitung. F: TSV
Beim TSV Abensberg konnten in den letzten Wochen wichtige Personalien für die neue Saison geklärt werden. Nach drei erfolgreichen Jahren gehen Trainer Johann Schöberl und die Babonen künftig getrennte Wege. Bastian Schmiofski (25) kehrt zu seinem Heimatverein zurück und übernimmt zusammen mit Max Glamsch (24) den Trainerposten. Mit einem Leistungsträger kann das neue Spielertrainer-Duo auch kommende Saison fest planen: Top-Torjäger Michael Keil (22) bleibt in Abensberg.

Sowohl für Schmiofski als auch für Glamsch ist es die erste Trainerstation. Beide konnten aber bereits höherklassig Erfahrung sammeln. Schmiofski, der im vergangenen Winter schon privat an seinen Heimatort Abensberg zurückkehrte, stößt vom Freier TuS Regensburg, mit dem er auch schon in der Bayernliga kickte, zum Kreisligisten. Zuvor war er bei der U23 des SSV Jahn Regensburg aktiv. Zusammen mit Max Glamsch, der in dieser Saison schon für den TSV die Fußballschuhe schnürte und der zum sportlichen Aufschwung in der laufenden Spielzeit maßgeblich beitrug, soll er mit seiner Erfahrung das junge Team weiterentwickeln. Auch Glamsch spielte mit dem TV Schierling schon in der Landesliga.

"Mit einem Spielertrainer-Gespann betreten wir Neuland", sagt Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger. Zwei "intensive und positive" Gespräche hätten gezeigt, dass das neue Duo hochmotiviert sei, die Herausforderung anzunehmen. Über die Nachfolgelösung ist man seitens der Abteilungsleitung sehr froh und für die Zukunft optimistisch gestimmt, vor allem weil man sich erhofft, dass Glamsch und Schmiofski mit ihren Erfahrungen unter teils renomierten Trainern den positien Weg, den die Abensberger Fußballer die letzten Jahre gingen, weiter nach oben führen. Noch dazu verstärkt mit Rückkehrer Schmiofski ein weiterer "echter Omschberger" das Team.

Währenddessen gibt es eine weitere positive Meldung aus Abensberg. Top-Torjäger Michael Keil, der derzeit die Torschützenliste der Kreisliga Landshut mit 23 Treffern anführt, bleibt trotz höherklassiger Angebote in Abensberg. Dabei schlug er unter anderem ein reizvolles Angebot der SpVgg Landshut, welche nächste Saison voraussichtlich mindestens in der Bayernliga spielen wird, aus. Umso erfreulicher sei es, dass Keil in Abensberg bleibe und auch hier eine interessante sportliche Perspektive sähe, so Kneitinger. "Unseren erfolgreichsten Torjäger zu ersetzen, wäre kaum möglich gewesen", gibt der Abteilungsleiter zu.

Die Vorzeichen stehen also gut, dass der TSV Abensberg auch in Zukunft seinen Weg nach oben fortsetzen wird.