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Der Spieltag

Souveräner Sieg für Germania Neinstedt

6:0 gegen die SG Heimburg/Hüttenrode/Blankenburger FV III

von Germania Neinstedt · 13.09.2014, 22:40 Uhr · 0 Leser
Mario Rollhaus war zufrieden mit der Leistung seines Teams.
Mario Rollhaus war zufrieden mit der Leistung seines Teams.

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Einen nie gefährdeten und auch in dieser Höhe vollends verdienten 6:0-Erfolg feierte Germania Neinstedt am 3. Spieltag gegen die Spielgemeinschaft Heimburg/Hüttenrode/BFV III. So war auch Mario Rollhaus hinterher zufrieden und lobte sein Team dafür, dass „die spielerische Überlegenheit heute auch mal in zahlreiche Tore umgemünzt wurde.“

Rollhaus machte seine Rotationen aus dem Pokalspiel der Vorwoche in großen Teilen wieder rückgängig und setzte auf bereits eingespielte Reihen. Und bei anhaltendem Regen übernahm seine Mannschaft von Beginn an das Kommando. Früh hatte man erste kleinere Schussgelegenheiten, ehe die erste Großchance dann direkt für die Führung sorgte: Eine Ablage von Kevin Knopf nahm Gabriel Schwarzloos auf und steckte im richtigen Moment auf Tobias Fahldieck durch, der allein vorm Tor sicher einschob (14.). In der Folge agierten die Germanen dann jedoch oftmals nicht zielstrebig genug und hatten außerdem auf dem tiefen Geläuf phasenweise Probleme, ihr schnelles Kurzpassspiel zu Ende zu bringen. Die Gäste ihrerseits konnten kaum für Entlastung sorgen und besannen sich auf hohe Bälle aus der Abwehr, die aber nur selten Abnehmer in der Offensive fanden. Die Gastgeber erhöhten noch vor der Pause in regelmäßigen Abständen: Einen tollen Diagonalball von Andy Drechsel pflückte Gabriel Schwarzloos mit der Brust runter, lupfte ihn über den Keeper und hatte etwas Glück, dass der Rettungsversuch eines Gästeverteidigers kurz vor der Linie misslang (30.). Als der agile Tobias Fahldieck dann kurz vor dem Pausenpfiff im Strafraum gelegt wurde, schnappte sich Jakob Ewald die Kugel und versenkte sicher zur 3:0-Halbzeitführung.

Auch im zweiten Durchgang wollten die Germanen zu keiner Zeit Zweifel aufkommen lassen und schworen sich in der Kabine ein, Keeper Steffen Hendrysiak auch weiterhin einen ereignisarmen Nachmittag zu bescheren und kein Gegentor zu kassieren. Kurz nach dem Seitenwechsel ließ man dann die schönste Kombination folgen: Eingeleitet von Jan Ewald steckte Fahldieck durch auf Schwarzloos, der den Ball vor dem herausstürmenden Keeper in den Rücken der Abwehr passte, wo Markus Möhring wenig Probleme hatte, ins leere Tor zu vollenden (48.). „Es folgte eine Phase, in der wir das Ergebnis mit etwas mehr Glück und Konsequenz noch hätten höher schrauben können“, befand Rollhaus nach dem Spiel. So gelang lediglich in der 67. Minute ein weiterer Treffer, als Fahldieck einen schnellen Angriff über den eingewechselten Neumann und Schwarzloos im zweiten Anlauf verwerten konnte. Fast mit dem Schlusspfiff fasste sich Dennis Grützemann dann aus der zweiten Reihe noch einmal ein Herz und besorgte mit seinem Flachschuss den 6:0-Endstand.

Germania Neinstedt: Hendrysiak - Götz, Jakob Ewald, Böhnstedt, Jan Ewald - Möhring, Grützemann, Drechsel - Schwarzloos (75. Nagel) - Fahldieck (75. Ebeling), Knopf (55. Neumann)