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SG Rothenberg will oben mithalten

Die SG Rothenberg will in der neuen Runde der A-Liga wieder vorne mitmischen +++ Neuer Abteilungsleiter Felix Götz ist da

von Thomas Nikella · 01.08.2023, 14:30 Uhr · 0 Leser
Er macht weiter: Torjäger Steffen Heckmann hängt ein weiteres Jahr dran und wird weiter für die SG Rothenberg Tore schießen
Er macht weiter: Torjäger Steffen Heckmann hängt ein weiteres Jahr dran und wird weiter für die SG Rothenberg Tore schießen – Foto: Joaquim Ferreira

ROTHENBERG. Die SG Rothenberg belegte in der letzten A-Liga-Runde einen beachtlichen sechsten Tabellenrang. Für den Kampf um die Aufstiegsplätze reichte es nicht ganz, auch wenn die Mannschaft mit den Spitzenteams bei guter Tagesform mithalten konnte. In der neuen Meisterschaftsrunde will die SGR wieder vorne mitmischen.

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Neuer Sportdirektor bei der SG

Zuerst aber die überraschende Meldung vorweg: Unmittelbar vor dem Saisonstart wurde bekannt, dass Dominik Seip nicht mehr Fußball-Abteilungsleiter bei der SG Rothenberg ist. Auf ihn folgt Felix Götz, 27 Jahre, der noch aktiv im Rothenberger Seniorenkader steht und gerade mit der zweiten Mannschaft die Meisterschaft in der Kreisliga C gewann.

Zu viele Gegentore für einen Spitzenplatz

Die vergangene Spielzeit war mit vielen Höhen und Tiefen versehen: Der Auftakt mutete stark an, als das Team mit drei Siegen und zwei Punkteteilungen aus den ersten sechs Spielen um die Spitzenposition mitspielte. Darunter ein starkes 3:1 gegen Bad König. Auch nach zehn Spieltagen überraschte die Mannschaft unter ihrem neuen Trainer Ralf Beisel, als sie noch immer in der Spitzengruppe stand. Aber schon da wurde deutlich, dass die Mannschaft zu viele Gegentore kassiert. „Wir haben zu viele Spiele einfach nicht souverän genug über die Spieldistanz verteidigt. Unsere Mannschaft ist noch immer sehr jung, häufig fehlt die Abgeklärtheit. In der Hintermannschaft fehlt zudem der Häuptling der seine Erfahrung einfließen lässt, der die Ansagen macht und den Laden zusammenhält“, sagt Felix Götz in seinem ersten Interview mit dieser Zeitung. Bei Eintritt in die Winterpause fiel die SGR ins Mittelfeld der Tabelle zurück. Anfang März kam die Beisel-Elf bärenstark aus der Winterpause, schlug gleich die bis dahin ungeschlagenen Vielbrunner 4:1. Drei Siege und 16:3 Tore machten noch einmal deutlich, welches Potential im Team steckt. Für einen Spitzenplatz reicht es letztlich nicht, dafür fehlte auch die Beständigkeit und so gingen auf der Zielgeraden zu viele Punkte verloren. Besonders bitter war das 0:13 in Günterfürst am vorletzten Spieltag. 86 Gegentore waren einfach zu viel: Schwächen in der Defensive.

Torjäger macht weiter

Verletzungspech und fehlende Cleverness gegen abgezockte Gegner, die sich auch nicht herbeireden lässt, sondern nur durch Training und Spielerfahrung erlangt werden kann. Trainer Ralf Beisel genießt in Rothenberg großes Vertrauen, er setzt sehr auf Disziplin – wegen ihm hängt beispielsweise Torjäger Steffen Heckmann (38 Treffer) eine weitere Saison dran. „Ralf war mit seinen Erfahrungswerten, die er an die Spieler weitergab, sehr wichtig für die Weiterentwicklung der Mannschaft“, erklärt Felix Götz.

Rothenberg hofft mit Neuzugängen auf Konstanz

Personell wird es keine großen Veränderungen geben: Vom Sportclub Eberbach wechselt Karsten Knecht nach Rothenberg. Der Verteidiger wohnt im Stadtteil Kortelshütte und könnte in der Viererkette weiterhelfen. Erleichterung macht sich auch darüber breit, dass Nils Volk nach langer Verletzung zurückkehrt. Auf der Position vor der Abwehr wurde der Rothenberger in der letzten Saison schwer vermisst. Es wird eine spannende Saison für die Süd-Odenwälder: Im Club ist man sich sehr wohl bewusst, dass man nahezu jedes Team schlagen kann, aber auch gegen schwächer eingeschätzte Formationen Federn lassen kann. Die Frage ist also: Wird die SG Rothenberg in der neuen Saison mehr konstant gute Vorstellungen abrufen können?