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Allgemeines

SG Kes­sel/Ho-Ha lie­fert or­dent­li­che Auf­trit­te ab

Der A-Li­gist liegt in der Grup­pe 1 als Fünft­plat­zier­ter im Soll. Die Zu­gän­ge ha­ben sich gut in­te­griert.

von RP / Per Feldberg · 06.12.2020, 11:00 Uhr · 0 Leser
Der Sportliche Leiter Gilbert Wehmen.
Der Sportliche Leiter Gilbert Wehmen.
In der Kreis­li­ga A Kle­ve/Gel­dern steht die SG Kes­sel/Hom­mer­sum-Has­sum der­zeit auf Platz fünf in Grup­pe 1 – ge­nau auf dem Ta­bel­len­rang, den der Sport­li­che Lei­ter Gil­bert Weh­men zu Be­ginn der Spiel­zeit als Mi­ni­mal­ziel vor­ge­ge­ben hat­te. Ent­spre­chend zu­frie­den ist er mit dem bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf. „Wir wa­ren ge­spannt, wie sich die Neu­zu­gän­ge in­te­grie­ren wür­den. Und das hat auch et­was ge­dau­ert. Doch mitt­ler­wei­le ha­ben sich die Neu­en spie­le­risch wie auch zwi­schen­mensch­lich sehr gut in­te­griert“, so Weh­men über die Ent­wick­lung des Teams, das von Gert Derk­sen und Ni­co Be­rend­sen trai­niert wird.

Den­noch ver­hehlt Weh­men auch nicht die Tat­sa­che, dass „wir ei­ni­ge Punk­te ha­ben lie­gen las­sen“. Be­stimm­te Ur­sa­chen da­für sei­en aber nur schwer zu be­nen­nen, sagt der Sport­li­che Lei­ter. „Es wa­ren im­mer Klei­nig­kei­ten, die am En­de den Aus­schlag ge­ge­ben ha­ben. Zu­rück­bli­ckend muss man wohl sa­gen, dass wir es ver­säumt ha­ben, das vor­han­de­ne Po­ten­zi­al auch im­mer kon­se­quent ab­zu­ru­fen.“ Zu­dem ha­be das Team nicht im­mer in der glei­chen For­ma­ti­on an­tre­ten kön­nen. Und dann kam auch noch ein Co­ro­na-Fall in den ei­ge­nen Rei­hen hin­zu, der na­tür­lich auch für Un­ru­he ge­sorgt hat und den Trai­nings­rhyth­mus er­heb­lich durch­ein­an­der brach­te.

Au­ßer­dem hat Weh­men ei­ne gro­ße Aus­ge­gli­chen­heit in der neu zu­sam­men­ge­stell­ten A-Li­ga-Grup­pe aus­ge­macht. „Bis auf die Über­flie­ger Pfalz­dorf und Keve­la­er kann an ei­nem gu­ten Tag wirk­lich je­der je­den schla­gen. Nur hat­ten wir nicht im­mer un­se­re bes­ten Ta­ge auf dem Platz“, sagt der 23jäh­ri­ge. So ha­be ihn zum Bei­spiel das Auf­tre­ten des TuS Kra­nen­burg bei der 3:4-Nie­der­la­ge sei­nes Teams doch über­rascht. Der TuS ha­be in Sa­chen Zu­sam­men­halt, Kampf­geist und Ef­fek­ti­vi­tät sei­nem Team viel vor­aus ge­habt und am En­de auch ver­dient ge­won­nen.

Die Ent­schei­dung, die Sai­son we­gen der Co­ro­na-Pan­de­mie zu un­ter­bre­chen, hält Weh­men „für die ab­so­lut rich­ti­ge Ent­schei­dung“. Er kann sich ei­nen Neu­start En­de Ja­nu­ar aber nicht vor­stel­len. „Das las­sen die ak­tu­el­len Zah­len fast nicht zu. Ich hof­fe je­doch, dass wir zu­min­dest die Grup­pen­pha­se zu En­de spie­len kön­nen. Zeit nach hin­ten ist ja ei­gent­lich ge­nug.“ Und dass die Spiel­ver­ei­ni­gung dann auch wei­ter den an­vi­sier­ten fünf­ten Ta­bel­len­platz im Au­ge ha­ben wird, ist klar.

Die spie­le­ri­schen und kämp­fe­ri­schen Vor­aus­set­zun­gen sind wei­ter­hin im Team vor­han­den. Sie müs­sen nur kon­stan­ter ab­ge­ru­fen wer­den. Dann wird sich das Team auch mit den nö­ti­gen Punk­ten be­loh­nen.