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SG Freiensteinau zerlegt SG Löschenrod

Kreisoberliga Fulda Süd: +++ Link-Elf ist nun Zweiter / „Jetzt kommen die wichtigen Spiele“ +++

von Lauterbacher Anzeiger · 24.09.2017, 08:00 Uhr · 0 Leser
Jannik Beikirch (vorne) traf nach dem 1:0 auch zum vorentscheidenden 3:0 für die SG Freiensteinau in Löschenrod. 	Foto: Görlich
Jannik Beikirch (vorne) traf nach dem 1:0 auch zum vorentscheidenden 3:0 für die SG Freiensteinau in Löschenrod. Foto: Görlich

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Freiensteinau (rg). Die SG Freiensteinau ist mit einem 6:0 (4:0)-Auswärtssieg bei der SG Löschenrod auf Platz zwei der Fußball-Kreisoberliga Süd vorgeprescht – mehr als eine Momentaufnahme ist die Tabelle für SGF-Coach Peter Link trotz des sechsten Siegs in Serie aber nicht. Die Hermania hingegen wartet jetzt schon seit vier Spielen auf einen Punktgewinn.

SG Löschenrod - Freiensteinau 0:6

„Es ist nicht so einfach, Worte zu so einer Niederlage zu finden. Freiensteinau war einfach bissiger, hat eine ganz andere Mentalität an den Tag gelegt als wir und uns den Schneid abgekauft“, musste Löschenrods Spielertrainer Sascha Rühl zugeben.

Die Kicker aus dem „Blauen Eck“ waren von Anfang an tonangebend und ließen in den gesamten 90 Minuten nichts anbrennen. Schon früh brachte Jannik Beikirch, nachdem die SG Freiensteinau gut nachgesetzt und den Ball erobert hatte, die Gäste mit 1:0 in Führung. Nico Schöniger legte kurz darauf nach einem Ballgewinn mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck nach. Die Messe schien gelesen, als Jannik Beikirch mit einem Aufsetzer nach 27 Minuten auf 3:0 für die Gäste stellte. In einer guten Phase hätte Löschenrod jedoch durchaus herankommen können, wurde aber nicht zwingend genug. Marco Link nach klasse Vorarbeit von Jannik Beikirch sorgte kurz vor der Pause dann für die Vorentscheidung.

Im zweiten Durchgang hätte Freiensteinau das Ergebnis durchaus noch höherschrauben können, als Jannik Beikirch frei vor dem Tor auftauchte, der Treffer wurde – fälschlicherweise – wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben. „Der Schiedsrichter hat sich nach dem Spiel bei mir dafür entschuldigt“, schmunzelte SGF-Coach Peter Link, der zumindest nach Kontern noch die Treffer von Niklas Schenk und Niclas Beikirch bejubeln durfte. Am Ende stand ein hochverdienter 6:0-Auswärtssieg und der bereits sechste Sieg in Folge. „Es läuft, das kann man so sagen. In der zweiten Halbzeit haben wir das gut heruntergespielt“, lobt Link, der die Saisonziele trotz des Sprungs auf Platz zwei aber nicht korrigieren will: „Dafür ist es noch zu früh. Nach neun Spielen schauen wir nicht nach anderen, das wäre Gaga, wir schauen wirklich nur nach uns. Wir haben einen guten Lauf, das wollen wir in den nächsten Spielen ausnutzen. Jetzt kommen die wichtigen Spiele.“

Löschenrod: Ludwig; Werner, Graul, Dalkmann (28. Rühl), Rügamer, Rausch, Schneider, Stolz, Vogel (17. Sautner), Ristevski, Peluso.

Freiensteinau: J. Sill; Meinhart (65. Papsch), Schenk, N. Beikirch (79. Thaler), Krieg, S. Sill, Schöniger, Link, Stribrny, Stramm (65. Seipel), J. Beikirch.

SR: Abidin Yüksel (Lauterbach). Z: 250.

Tore: 0:1 Janik Beikirch (5.), 0:2 Nico Schöniger (12.), 0:3 Jannik Beikirch (27.), 0:4 Marco Link (44.), 0:5 Niklas Schenk (56.), 0:6 Niclas Beikirch (63.).