
Es war ein Spiel zweier Vereine, deren Kurve in zwei entgegengesetzte Richtungen geht. Während Fulda als Aufsteiger souverän die Verbandsliga anführt und mit aller Macht in die Hessenliga strebt, liegt Schwalmstadt eben dort als Schlusslicht abgeschlagen am Ende und wird wohl nach nur einem Jahr wieder in die Verbandsliga absteigen. Auf dem Kunstrasenplatz in Treysa wollten beide vor dem Ligastart am Wochenende ihre Form nochmal unter Beweis stellen. Im Tor bekam bei den Hausherren wieder Dominic Weiland den Vorzug, was darauf hindeuten dürfte, dass der Youngster das Rennen um die Nummer eins vorerst für sich entschieden hat. Ansonsten baute FCS-Coach Keim überwiegend auf die Startelf vom Hünfeld-Spiel und so auch wieder auf Adonis Kaquri als dem Reserveteam als Außenverteidiger. Trotz des Kunstrasens taten sich beide Teams im ersten Abschnitt schwer mit der Spielgestaltung und so bekamen die Zuschauer wenige Höhepunkte geboten.
So richtig wurde es nach einer Stunde gefährlich, als der zur Pause eingewechselte Alex Reith einen Freistoß in den Strafraum schlug, wo Roman Schad per Kopf den Ball in die Maschen beförderte. Nach den beiden Gegentreffern gegen Hünfeld erneut ein Standart-Gegentor für die Schwälmer, die diese Schwäche bis zum Wiederbeginn in der Liga gegen Stadtallendorf schnellstens abstellen müssen. Nach dem Treffer hatten die Osthessen eine leichte optische Überlegenheit und einige Chancen, auf 2:0 zu stellen. Doch die Borussen-Stürmer scheiterten knapp, sodass es am Ende beim knappen 0:1 blieb - auch weil auf der Gegenseite Abwehrspieler Timo Brauroth und Jan-Hendrik Wolf ihre Torgelegenheiten vergaben.