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Interview

Schraml bleibt Straßkirchen treu

Alex Schraml verlängert bereits jetzt über die Saison hinaus beim Passauer Kreisklassisten

von Bernardo Picture · 05.02.2013, 12:31 Uhr · 0 Leser
Cheftrainer Alex Schraml (li.) des Passauer Kreisklassisten DJK Straßkirchen        Foto : B.Enzesberger
Cheftrainer Alex Schraml (li.) des Passauer Kreisklassisten DJK Straßkirchen Foto : B.Enzesberger

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Bereits in der Winterpause machten die Funktionsträger des Passauer Kreisklassisten DJK Straßkirchen um Abteilungsleiter Michael Grünberger Nägel mit Köpfen und konnten die Vertragsverlängerung mit Cheftrainer Alex Schraml über die laufende Saison hinaus in trockene Tücher bringen. FuPa nutzte die Gelegenheit, um dem A-Lizenz-Inhaber Einblicke in sein Gefühlsleben zu blicken in Sachen Erwartungshaltung auf die kommende Frühjahrsrunde, den bisherigen Verlauf und einiges mehr herauszukitzeln.

Voll des Lobes ist der Straßkirchner Macher, Abteilungsleiter Michael Grünberger, ob seines Chef-Anweisers. "Es war unser großer Wunsch, dass Alex seine tolle Arbeit bei uns fortsetzt und wir sind sehr froh, das er sofort zugesagt hat. Alex Schraml ist ein absoluter Glücksgriff für die DJK . Mit seinem Fachwissen und seiner Erfahrung kann er unseren Spieler sehr viel beibringen und sie in ihrer Entwicklung weiterbringen. " Der 41-jährige Schraml, der seinen Lebensmittelpunkt in Freyung hat und im zivilen Leben als Pressesprecher beim Polizeipräsidium Niederbayern in Straubing tätig ist , war von 1994 bis 1999 Spieler beim damaligen Bayernligisten 1.FC Passau und übernahm dann von 1999 bis 2002 den TSV Mauth als Spielertrainer in der Bezirksoberliga Niederbayern. Von 2008 bis 2012 war er sehr erfolgreich als Spielertrainer beim SV Riedlhütte aktiv. Seit dieser Saison steht er in der Verantwortung beim Passauer Kreisklassisten DJK Straßkirchen.

FuPa: Alex, wie gefällt es dir in deiner neuen sportlichen Heimat Straßkirchen ?
Alex Schraml (41): Mir gefällt es sehr in Straßkirchen. Ich habe eine tolle Truppe zur Verfügung und deshalb auch frühzeitig verlängert, und dafür auch andere, höherklassige Angebote ausgeschlagen.

Wie verlief aus deiner Sicht die bisherige Halbjahresserie 2012?

Wenn du auf Platz zwei stehst, denke ich, kann man mit dem bisherigen Abschneiden mehr als zufrieden sein. Wir haben die jüngste Mannschaft der Liga und diese ist einfach in manchen Situationen verständlicherweise noch zu unerfahren und hektisch. Der Ein oder Andere ist zwischendurch in ein Loch gefallen. Aber das ist normal bei jungen Spielern. Ich denke, die Mannschaft hat sich weiterentwickelt und hat einen Schritt nach vorne gemacht. Wir haben phasenweise tollen Fußball gezeigt. Die Truppe muss sich nach sechs Jahren auch erst auf einen neuen Trainer einstellen. Die DJK Haselbach hat uns zweimal geschlagen und steht deshalb zurecht ganz oben.

Wie sieht dein Ausblick auf die Frühjahrsrunde aus?
Wir werden uns ab dem 18. Februar sechs Wochen lang gut vorbereiten und wollen nach der Winterpause sicher wieder voll angreifen. Nach dem Auftaktspiel gegen Otterskirchen und dann auf eigenem Geläuf gegen Ruderting wissen wir, wo der Weg hinführt und ob wir schon reif für ganz oben sind. Es wird sicher noch eine spannende Rückrunde. Ich rechne mit einem Vierkampf (Haselbach, Straßkirchen, Ruderting und Patriching / Anm.d.Red.) um die beiden ersten Plätze. Wir wollen bis zum Ende mitkämpfen.

Schraml: »Im Bayerwald wird etwas körperbetonter gespielt.«

Kannst du schon einen Ausblick auf die nächste Saison wagen?
Für die kommende Saison ist es primär wichtig, alle Spieler zu halten und uns vielleicht gezielt auf der ein oder anderen Position zu verstärken. Wir haben keinen Druck und müssen nicht aufsteigen. Ich bin aber sicher, dass man mittelfristig in Straßkirchen einiges bewegen kann. Das Umfeld ist top und jeder Trainer kann sich glücklich schätzen, so viele Spieler zur Verfügung zu haben, denn bekanntlich belebt Konkurrenz das Geschäft.

Du warst die meiste Zeit deiner sportlichen Laufbahn im Bayerwald tätig. Fallen dir innerhalb der kurzen Zeit, die du jetzt im Fußballkreis Passau tätig bist, Unterschiede auf?

Spielerische Unterschiede zwischen beiden Kreise sehe ich kaum. Im Bayerwald wird vielleicht etwas körperbetonter gespielt. Wir spielen in der Vorbereitung gegen Teams aus dem Bayerwald, vielleicht kann ich anschließend mehr sagen. Was mir im Fußballkreis Passau positiv ins Auge sticht, sind die hervorragen Schiedsrichterleistungen.



FuPa bedankt sich beim Straßkirchner Cheftrainer, dass er sich Zeit für die interessierten User auf unserem Portal genommen hat und wünscht - wie natürlich allen anderen Teams auch - alles Gute für die kommende Frühjahrsrunde.