
"Je früher wir es rechnerisch klar machen, umso entspannter haben wir es", möchte Hettrich nicht bis zum letzten Spieltag zittern müssen. Ein Heimspiel gegen den Vorletzten aus Neckarelz kommt da gerade recht, um die Saison erfolgreich abzuschließen. Zumal letzte Woche in Spöck (4:1) nach mehreren Niederlagen am Stück der Befreiungsschlag gelang. "Die Mannschaft hat ausnahmslos eine gute Leistung und Präsenz in den Zweikämpfen gezeigt. Wir hatten aber auch in den Spielen zuvor, vor allem gegen Schwetzingen und Eppingen, unsere Möglichkeiten. In Spöck haben wir dann auch in der Höhe verdient gewonnen", so Hettrich zu der aktuellen Form seiner Elf.
Neckarelz spielt selbst um die letzte Chance auf den Klassenerhalt. Wenn das Wochenende für die Frey-Elf unglücklich verläuft, steht der Abstieg bereits fest. "Die werden kämpfen bis zum Umfallen", ist sich Hettrich sicher, "aber sie müssen auch kommen und wir wissen dagegenzuhalten. Wir haben einen Plan und wollen diesen auch weiter verfolgen." Bezüglich der neuen Saison laufen die Planungen auf Hochtouren, Namen von potenziellen Neuzugängen kann der Trainer aber noch nicht nennen. Hingegen stehen die Abgänge von Andreas Rist (SpVgg Ketsch) sowie Pierre Sauer (unbekannt) fest.
In der aktuellen Verfassung ist dem VfB Eppingen der Klassenerhalt in jedem Fall zuzutrauen. Letzte Woche besiegte die Unser-Elf den TSV Reichenbach und dieses mal soll beim Tabellenführer Kickers Pforzheim eine Überraschung gelingen. Für die TSG Weinheim wird es immer enger. Einen Punkt liegen die Zweiburgenstädter noch vor dem Relegationsrang. Gegen das bereits als Absteiger feststehende Schlusslicht aus Gommersdorf muss ein Dreier her, sonst ist die Moral wahrscheinlich im "Eimer". Das Spitzenspiel bestreiten der TSV Reichenbach (4.) und der SV Sandhausen II (5.). Der Verlierer verabschiedet sich defintiv aus dem Aufstiegsrennen.