
Kirn-Sulzbach. Der SC verstärkt sich im Bereich der Frauenfußballabteilung auf weiteren Positionen um die Mannschaft herum. Wer die Neuen sind und wie sie das Team unterstützen können.
Als Co-Trainer steht Trainer Carsten Beicht künftig Bernd Schwarz zur Seite. Schwarz ist in der Kirner-Fußballlandschaft vielen ein Begriff als langjähriger Torwart des SC Kirn-Sulzbach, VfR Kirn, FC Ecke Kirn und der Spvgg Hochstetten-Dhaun, mit der er in der Bezirksliga auf Punktejagd ging. Auch Schwarz weist bereits Trainererfahrung auf: So hat er bereits Jugendmannschaften des SC Kirn-Sulzbach trainiert und die Verbandsliga-Mädchenmannschaft auf Platz 3 geführt.
Auf Schwarz "zu 100 Prozent" Verlass
es Weiteren war Bernd Schwarz bereits Trainer im Frauenfußball beim SV Mittelreidenbach, sowie in der Aufstiegssaison des SC Kirn-Sulzbach in die Verbandsliga. Der künftige Trainer beschreibt Bernd Schwarz, den er bei den Aktiven des SCK kennengelernt hat, als einen super Typen, der immer einen lustigen Spruch auf Lager habe und als einen Torwart, der bis zuletzt noch bei der ersten Mannschaft ausgeholfen habe, wenn kein anderer Torwart da war. Mit Schwarz habe er einen Mann mit hohem Fußballsachverstand an der Seite auf den man sich zu 100% verlassen könnte, teilt Beicht mit, der noch anfügt, dass der künftige „Co“ nicht zwangsläufig nur die Torfrauen betreuen, sondern auch in anderen Trainingsabschnitten eingebunden sein solle und seine Erfahrung den jungen Spielerinnen so mit auf den Weg geben könne.
Neue Ärztin: "Hoffen, dass sie wenig Arbeit bekommt"
Ebenso wird das Team ab der Saison 22/23 auf eine Mannschaftsärztin, Frau Dr. Eisenreich, zurückgreifen können, die Erfahrungen im Sportbereich sammeln muss, um die Zulassungskriterien für die Prüfung zur Fachärztin für Sportmedizin zu erfüllen. „Wir hoffen natürlich, dass sie wenig Arbeit bekommt durch verletzte Spielerinnen, aber auf eine solche Weise Unterstützung zu haben ist klasse, gerade wenn bei einem Spiel etwas passiert. Wir haben alle irgendwann einmal den Erste-Hilfe-Kurs gemacht, aber Profis sind wir dadurch ja nicht und wenn durch die Hilfe der Ärztin jede Ausfallzeit verkürzt wird umso besser“, sagt Beicht.
Bessere Regeneration dank Physio
Ein weiterer Neuzugang abseits des Platzes wird eine junge Physiotherapeutin sein, die sich in der Endphase ihrer Ausbildung befindet und durch die künftige Tätigkeit Praxiserfahrung sammeln und in den Sportbereich hineinschnuppern möchte. „Es war ein Glücksfall an solch einen Kontakt zu kommen. Ich erhoffe mir von der jungen Frau, dass sie Ihre Erfahrungen machen kann und die Mädels dadurch eine Verletzungsprophylaxe und auch eine schnellere Regeneration erhalten, dadurch hätten wir alle eine Win-Win-Situation“, erläutert Carsten Beicht.