
Platz 12: FSV Bad Wünnenberg-Leiberg II
Unter ihrem neuen Trainer Sascha Siegner spielte die Reserve der Fußballspielvereinigung bis zum zehnten Spieltag ordentlich mit. Nach einer darauffolgenden 0:5-Niederlage gegen die SG Boke/Bentfeld kam das Team dann nicht mehr wirklich auf die Beine und holte bis zur Winterpause nur noch mickrige fünf Zähler. „Oftmals haben wir einfach zu hektisch agiert“, analysierte Siegner, dessen Team mit 23 Treffern die zweitwenigsten der Liga erzielte. In die Rückrunde wird das Team indes mit einem neuen Mann an der Linie gehen, da Sascha Siegner seinen Amt aus privaten Gründen nicht weiter ausüben kann. Mit dem neuen Kunstrasenplatz in Leiberg könnte das Team allerdings einen Vorteil für die Wintervorbereitung und die noch ausstehenden Heimspiele auf seiner Seite haben. Allerdings hat die Bezirksliga-Reserve bisher nur zwei von zehn Heimspielen gewonnen und auf heimischem Feld noch deutlichen Steigerungsbedarf.
Platz 13: SV Atteln II
Nach Platz neun im Vorjahr spielte die Bezirksliga-Reserve um Trainer Christian Komor bisher eine eher durchwachsene Saison. Ein großer Wurf gelang den Hainberg-Kickern am 4. Spieltag, als sie dem souveränen Spitzenreiter SG Boke/Bentfeld auf heimischem Feld eine 1:0-Niederlage beibrachten. Darüber hinaus gelangen jedoch nur noch vier Siege und ein Remis. Der Heimsieg gegen den SV Marienloh wurde aufgrund des Einsatzes von nicht spielberechtigten Akteuren nachträglich als Niederlage gewertet. Mit nur 20 Toren stellt das Team zudem den harmlosesten Angriff der Liga. Dabei passt ins Bild, dass mit Stefan Möhring ein Innenverteidiger gemeinsam mit Bezirksliga-Leihgabe Alexander Tews (je drei Saisontore) die interne Torjägerliste anführt. „Wir wollen es eigentlich nicht wieder auf die Rückrunde ankommen lassen“, konstatierte Komor zwischenzeitlich. Durch die abschließende 7:2-Niederlage gegen den SC Borchen III schmolz jedoch der Vorsprung auf den Abstiegsplatz auf sieben Punkte, sodass sein sein Team nach dem Winter alles in die Waagschale werfen muss.
Platz 14: FC Dahl/Dörenhagen II
Die Reserve des Fusionsclubs schaffte in der vergangenen Saison mit großer Euphorie und geballter Offensivpower den Sprung aus der C- in die B-Liga. Nach einem Auftaktsieg gegen Ortsnachbar SC Borchen III offenbarten sich bei den Rot-Grünen jedoch große und anhaltende Personalprobleme, sodass man bis zum Winter nur noch in drei weiteren Partien als Sieger vom Platz ging, zur Partie gegen den SV Steinhausen gar nicht erst antreten konnte und in der Tabelle bis auf Rang 14 abstürzte. „Wir waren lange nicht ausreichend besetzt und haben gerade so eine spielfähige Mannschaft zusammen bekommen“, berichtet Kapitän Andre Menke, der das Team gemeinsam mit Sandro Becker betreut. So blieben auch die insgesamt 38 Tore der treffsicheren Offensivreihe um Andreas Fibich (13) und Nils Jaksties (12) zumeist ohne Wirkung. Im Frühjahr wird sich die Mannschaft für den Klassenerhalt weiter ins Zeug legen müssen. Die FC-Reserve hat zwar noch ein Spiel nachzuholen, steht dabei aber ausgerechnet Spitzenreiter SG Boke/Bentfeld gegenüber.
Platz 15: SC Borchen III
Dem Aufsteiger blieb in der Hinrunde ein Sieg lange Zeit verwehrt. Bis kurz vor der Winterpause konnte das Team von Eugen Meinzer und Fabian Hahn lediglich sieben Remis für sich verbuchen. „Aber wir haben erkannt, dass wir in der Liga mithalten können und daher den Kopf nicht in den Sand gesteckt“, betont Hahn, der im Vergleich zur vorherigen Aufstiegssaison auch mit stetigen personellen Veränderungen durch verletzte und verhinderte Spieler zu kämpfen hatte. Zum Abschluss der Hinrunde ließ es sein Team dann im Derby gegen den SV Atteln II richtig krachen und feierte mit einem klaren 7:2 den ersten Saisonsieg. Dieser brachte das Team auch wieder in Reichweite eines Nichtabstiegsplatzes, denn der Rückstand auf den Ortsrivalen FC Dahl/Dörenhagen II beträgt nun nur noch zwei Punkte.
Platz 16: BSV Fürstenberg
An der Karpke wurde in dieser Saison ein Albtraum Wirklichkeit. Nach dem zweiten größeren personellen Umbruch binnen weniger Jahre wollte der Verein mit Trainer Jerry Korley und zahlreichen reaktivierten Spielern eigentlich einen Neuanfang starten. Nach zwei Nichtantritten und einigen deutlichen Niederlagen mussten die Verantwortlichen jedoch bereits nach dem fünften Spieltag die Reißleine ziehen und das Team vom Spielbetrieb abmelden. Der langjährige A- und B-Ligist steht damit vorzeitig als erster Absteiger in die Kreisliga C fest. Ob sich in Fürstenberg noch einmal ein neues Team bilden wird, steht in den Sternen. Zahlreiche Akteure haben sich Clubs aus der Nachbarschaft angeschlossen. Christian Haiduck und Janek Atkinson laufen aktuell für die SG Meerhof/Essentho auf, Philipp Klaaßen und Luca Thiele spielen für die SG Haaren/Helmern und Alex Fiterer, Moritz Schulte, Timo Henkel, Jesad Nasari und Josef Scheffler haben sich der FSV Bad Wünnenberg/Leiberg angeschlossen.