
ALSENZ. Nach dem 0:3-Auswärtsdämpfer gegen den SV Mackenbach muss die SG Alsenztal bereits am Freitag erneut in der Fremde ran. Momentan sind die Kombinierten auf dem zufriedenstellenden 13. Tabellenplatz der Fußball-Landesliga West. Aber es ist noch Luft nach oben.
Der Gegner aus der Lederstadt hatte einige Startschwierigkeiten. Der 0:5-Heimpleite gegen die Basler-Elf aus Rüssingen am Eröffnungsspieltag folgte eine weitere Niederlage beim SV Nanz-Dietschweiler. „Das sind beide keine leichten Gegner“, relativiert Alex Raab die bisherigen Ergebnisse des kommenden Gegners. Momentan sind die meisten Teams noch auf einem relativ ähnlichen Niveau. „Die Saison ist noch jung, da sollte jeder noch genügend Körner haben“, so der SG-Trainer weiter. Eine gewisse Verunsicherung bei Kirn sei am Freitag aber ebenso möglich wie eine sehr kämpferische Einstellung.
„Im Endeffekt müssen wir an jedem Spieltag die absolute Höchstleistung bringen“, sagt Alex Raab zum Anspruch ans eigene Team. Alsenztal sei der „Nobody in der Liga“, der Gegner sei immer Favorit. Aber: „Es ist wesentlich einfacher drei Mannschaften zum Schluss hinter sich zu lassen, als 15 – wie in der Aufstiegssaison.“
Trotzdem will der Trainer der Kombinierten gegen den VfR Kirn insbesondere eine taktisch bessere Leistung sehen. „Nachdem ich noch mal in mich gegangen bin, war ich erst am nächsten Tag etwas sauer“, erinnert sich Raab. Gegen Mackenbach habe man schon einige Defizite erkennen können. „Zu Beginn der Saison wollte ich da noch nicht so hart durchgreifen.“ Er habe aber mit der Mannschaft gesprochen, nun ist alles geklärt.
Zwei Routiniers wieder dabeiVerzichten müssen die Kombinierten weiter auf Routinier Christian Korn, der noch in Urlaub ist. Aus dem gleichen Grund steht auch Neuzugang Florian Hain nicht zur Verfügung. „Der Junge hat gute Ansätze gezeigt“, lobt Raab den Youngster. Wieder zur Verfügung stehen mit Waldemar Hass und Oliver Eckardt dagegen zwei erfahrene Akteure.