
285 Besucher kamen zum Regionalschlager zwischen dem FSV Trier-Tarforst und dem FSV Salmrohr. Während Tarforst mit dem 0:0 gut leben kann, sammelt Salmrohr den ersten Derbypunkt der Saison. „Die Chancenverwertung war unser Hauptmanko“, ärgerte sich Trainer Lars Schäfer vom FSV Salmrohr nach einem guten Auftritt seiner Mannschaft.
Der FSV Salmrohr kam besser in die Partie. Nach vier Derbypleiten im bisherigen Saisonverlauf war der Wille, gegen einen regionalen Konkurrenten erstmals etwas Zählbares einzufahren, deutlich spürbar. So verhinderten die Tarforster Pajtim Gashi und Yannick Lackas in Co-Produktion den frühen Rückstand der Hausherren. Ein Abschluss von Nico Toppmöller (7.) wurde kurz vor der Linie von beiden Abwehrspielern der Hausherren geblockt. „Die erste Halbzeit hatte Salmrohr Oberwasser, da kamen wir mit der Härte des Spiels nicht zurecht. Gerade im zweiten Durchgang war es dann aber ein gutes Spiel beider Mannschaften, daher liegen wir mit dem Punkt weiterhin im Soll“, bilanzierte Holger Lemke, Coach des FSV Trier-Tarforst.
In einer Partie zweier taktisch diszipliniert auftretender Kontrahenten übernahmen die Gäste aus dem Salmtal die Kontrolle. So gehörte auch die zweite Aktion dem FSV Salmrohr. Nach einer Vorlage von Oliver Mennicke verfehlte ein Kopfball von Marco Unnerstall (26.) aus kurzer Distanz das Gehäuse der Gastgeber nur um Zentimeter. Erst kurz vor der Pause sorgte Nicola Rigoni (42.) nach sehenswertem Solo mit einem Distanzschuss für ein Ausrufezeichen der ansonsten so heimstarken Tarforster.
FSV-Tarforst-Trainer Holger Lemke:
Im zweiten Durchgang zunächst das gewohnte Bild. Diesmal war es Peter Schädler (54.), dessen Distanzschuss aus rund 20 Metern vom Tarforster Schlussmann Sebastian Dahm in höchster Not um den Pfosten gelenkt wurde. Drei Minuten später hätten die Trierer Höhenkicker die Gäste für ihre Inkonsequenz vor dem Tor bestrafen müssen. Nicola Rigoni (57.) traf aus kurzer Distanz nur die Latte, statt ins Tor.
Die größte Chance der Partie hatten schließlich nochmal die Gäste. Peter Schädler (80.) kam nach einem Querpass aus wenigen Metern freistehend zum Abschluss und drosch die Kugel in den Tarforster Nachthimmel. „Vor dem Spiel wären wir mit einem Punkt zufrieden gewesen. Hinten raus müssen wir allerdings gewinnen. Bis auf 15 Minuten im zweiten Durchgang, in denen die Ordnung nicht ganz stimmte, bin ich dennoch zufrieden mit unserem Auftritt“, resümierte Schäfer.
FSV-Salmrohr-Coach Lars Schäfer:
FSV Trier-Tarforst: Dahm-Lackas, Gashi (58. Dammer), Gorges, Schneider-Heitkötter, Keller, Rigoni (89. Picko), Hahn (71. Lauer), Chalve-Herkenroth
FSV Salmrohr: Popescu-Abend, Dingels, Düpre, Bohr-Bernard, Toppmöller, Schädler (86. Giwer), Lames (75. Aliu), Mennicke (63. Pinna)-Unnerstall
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Ingo Kreutz (Lutzerath)
Zuschauer: 285