
Nach der zuletzt schwachen Vorstellung beim FSV Trier-Tarforst II (1:5) richtet sich der Blick der Vereinigten aus Saarburg und Serrig nun auf die Nachholpartie am Samstag, 17 Uhr, beim Schlusslicht FC Könen. Um die Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren, ist ein Sieg für die SG Pflicht.
Trainer Andreas Rommelfangen weiß nur allzu genau, woran es zuletzt haperte. „Die Defensivleistung war katastrophal. Wir haben die Kompaktheit sowie die Zweikampfstärke vermissen lassen und waren weit weg von den Gegenspielern. So mussten wir in Tarforst bereits nach vier Minuten einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen.“ Mit solch einer Leistung, so der 43-Jährige, werde es in der A-Klasse schwierig, den Abstieg abzuwenden. Dazu müssen die Kammerforst-Kicker im Normalfall noch einen Platz gutmachen.
Weil die Konkurrenz aus Thomm (3:2 in Föhren) und Geisfeld II (4:2 in Trier-Irsch) zuletzt ebenfalls Siege einfuhr, blieb es beim Sieben-Punkte-Rückstand zum rettenden Ufer. „In Könen müssen wir anders auftreten, die Zweikämpfe annehmen, eng an den Leuten sein und nicht nur im Raum verschieben“, weiß der Coach, der Könen kampfstark und unbequem erwartet: „Die werden heiß sein. Wenn wir die Leistung von unserem jüngsten Heimspiel gegen Welschbillig abrufen (3:1), haben wir gute Chancen, als Sieger vom Platz zu gehen.“
Ehe die Partie im Konzer Stadtteil über die Bühne geht, traf sich das Saarburger Team am Donnerstag nach dem Training zu einem Grillabend. „Es ist gut, die Jungs vorher nochmal zusammen zu haben und Dinge in lockerer Runde anzusprechen“, so Rommelfangen.
Bei einem Sieg würde Saarburg den Rückstand auf die SG Thomm auf vier Punkte reduzieren. Personell sieht Rommelfangen eine leichte Entspannung. So ist Dominik Schwarz nach einer Bänderzerrung ebenso wieder an Bord wie Torwart Raphael Bernard, der in Tarforst mit einer Fußprellung angeschlagen in die Partie gegangen war. Auch Jonas Vogl und der in Köln studierende Joscha Kautenburger (einst unter anderem für Eintracht Trier II in der Rheinlandliga aktiv) sind wieder eine Option. Simon Ollinger fällt wegen einer Bänderüberdehnung weiterhin aus. „Wir wollen den Vorteil nutzen, da die zweite Mannschaft nicht spielt und wir den ein oder anderen Spieler mitnehmen“, so der Coach, der nach der Saison wieder die zweite Garde der Saar-SG übernehmen wird.
Die Verantwortlichen haben mit der Verpflichtung von Sebastian Lorenz die Trainerfrage für die neue Spielzeit unterdessen geklärt. Sportchef Patrick Schmitz erläutert den Hintergrund: „Mit ihm haben wir einen kompetenten Trainer verpflichten können, der zuvor noch nicht in der Mannschaft involviert war. Uns war wichtig, einen externen Trainer zu verpflichten. Sebastian Lorenz hat uns in den Gesprächen komplett überzeugt.“ Zudem planen sie in Saarburg mit einem Co-Trainer, der noch nicht feststeht. „Sebastian kommt auch bei einem Abstieg in die B-Klasse“, lässt Schmitz durchblicken.