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Spielbericht

Rotation holt gegen Schlusslicht nur Remis

von Ringo Gründel · 30.09.2019, 08:42 Uhr · 0 Leser

Überraschend ließ Rotation gegen den Tabellenletzten Sachsenburg zwei Punkte liegen. Ausschlaggebend dafür war eine mangelnde Chancenverwertung gegen einen zugegeben starken Gästekeeper, ein zu fehlerhaftes Offensivspiel und am Ende eine Portion Pech. Letzteres relativiert sich damit, dass wir in den Partien davor das Glück auch etwas strapaziert hatten.

Wir kamen insgesamt schwer in die Partie. Die Gäste waren von Beginn an daran interessiert, das 0:0 zu halten und das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Das gelang ihnen recht gut, da es unsererseits nicht gelang, durch frühes Anlaufen ausreichend Druck auszuüben. So dauerte es fast eine halbe Stunde bis wir unsere erste klare Torchance. Benny scheiterte aus 10 m freistehend am starken Torwart. In der Folge blieb Marcel mit einem Kopfball ebenfalls nur zweiter Sieger, verpassten Rambo und Philipp noch bei Eingaben und Dannys Distanzschuss fischte der Sachsenburger Schlussmann aus dem Winkel. Wir übertrieben es in den ersten 45 Minuten mit Schüssen aus der Ferne, übersahen dabei oft den besser postierten Nebenmann. Die gezeigte spielerische Leistung vor Pause hatte noch einiges an Luft nach oben.

Besser agierte Rotation nach dem Wiederanpfiff. Das Team entfachte deutlich mehr Druck und kam zu einer Handvoll Möglichkeiten. Gleich dreimal hatte der eingewechselte Sven die Führung auf dem Kopf bzw. dem Fuß, einmal setzte er das Leder an den Pfosten. Auch Benny und Rambo waren dem 1:0 nahe, bevor dann das scheinbar erlösende Tor durch Bennys Schuss von der Strafraumgrenze fiel (66.). Anschließend gingen wir nicht zielstrebig genug auf das entscheidende 2:0, obwohl der Tabellenletzte überhaupt keine Anstalten machte, nach vorn zu spielen. Nur einen Torschuss brachten die Gäste im zweiten Durchgang bis zur 90.Minute zustande. Doch dann kassierten wir durch einen von der Mittellinie direkt verwandelten Freistoß den Ausgleich, nachdem unser Keeper den Ball leider falsch einschätzte. Die Schlussoffensive in der Nachspielzeit brachte uns dann noch drei Eckbälle, die aber wirkungslos verpufften.

Dem Team war das Bemühen nicht abzusprechen, auch wurde der Gegner nicht unterschätzt und es wurde geduldig gespielt, aber es fehlt unseren Mannen derzeit die spielerische Leichtigkeit und ganz vorn die Kaltschnäuzigkeit. Die zwei Punkte wurden heute vorn verloren, weil wir zu selten die richtige Lösung gefunden haben. Nächste Woche in Striegistal haben wir die nächste Chance, uns diesbezüglich zu verbessern.