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Allgemeines

Rhöner Heimstärke

Am Samstag empfängt Fortuna Kaltennordheim den VfL Meiningen. Bisher holten die Rhöner alle ihrer Zähler der Saison bei sich Zuhause.

von Felix Böhm · 18.11.2022, 12:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Jan-Phillip Bretschneider

Zehn Punkte hat der RSV Fortuna Kaltennordheim auf dem Konto. Die Heimstärke des Teams ist in der Liga bestens bekannt. Dass auswärts bisher noch kein einziger Zähler purzelte, ist die Kehrseite der Medaille.

Vor gut einer Woche vermeldete der Verein, dass Coach Christian Amborn zurückgetreten ist. Das hatte aber nichts mit der Auswärtsbilanz der Mannschaft zu tun. „Aus zeitlichen Gründen legt er sein Amt nieder“, heißt es in der Vereinsmeldung. Als Interimstrainer springt Kevin Bach in die Bresche. Bach ist bereits als Coach im Verein aktiv und trainiert die B-Jugend. Maik Steinmetz wird ihm weiterhin zur Seite stehen. Bei seinem ersten Einsatz als Trainer der Männermannschaft war ihm jedoch kein Erfolgserlebnis vergönnt. In Siebleben unterlag die Mannschaft mit 1:3. „Nach guten ersten 30 Minuten von uns und aus meiner Sicht auch einer spielerisch starken ersten halben Stunde, haben wir die Zügel leider etwas zu locker gelassen. Ein großes Manko der bisherigen Spielzeit ist auch unsere Chancenverwertung. Dort müssen wir uns auf jeden Fall noch verbessern. Darüber hinaus haben wir im Spiel gegen Siebleben drei Tore aus Standardsituation hinnehmen müssen“, sagt RSV-Spieler Johannes Greifzu zum Spiel in Siebleben. Auswärts läuft es bisher einfach nicht zusammen.

Gut für die Rhöner, dass das Spiel am Samstag gegen Meiningen in Kaltennordheim stattfinden soll. Abgesehen davon, dass die Heimbilanz ordentlich ist, hat man auch in der Vorsaison den VfL Meiningen auf heimischem Untergrund geschlagen. „Natürlich spielt jede Mannschaft lieber Zuhause. Die Statistik zeigt auch deutlich, dass wir in den letzten zwei Jahren meistens in Kaltennordheim gepunktet haben. Die Auswärtsspiele sind für uns aber genauso wichtig wie die Heimspiele, in Kaltennordheim läuft es ergebnistechnisch einfach besser“, so Johannes Greifzu. Ob Interims-Coach Kevin Bach am Samstag mit von der Partie sein kann war unter der Woche noch unklar. Bach musste krank passen und so wird möglicherweise Maik Steinmetz das Ruder gegen den VfL Meiningen übernehmen.

Minimalziel Klassenerhalt

Johannes Greifzu ist jedenfalls mit Blick auf das Spiel am Samstag optimistisch, weiß was seine Mannschaft auf den Platz bringen muss, damit es mit dem Heimsieg klappen kann. „Vor allem die Großchancen, die wir jedes Spiel haben, müssen noch besser in Tore umgemünzt werden. Unsere Mitbewerber lassen diese offenbar nicht so leichtfertig liegen, was man auch an unseren (nur 10) geschossenen Toren sieht. Dahingehend blicke ich aber optimistisch auf alle kommenden Partien und ich denke, in diesem Punkt werden wir uns schon bald verbessern. Gegen Meinigen müssen wir in erster Linie darauf achten, selbst nicht zu viele Chancen zuzulassen und die Präsenz im Mittelfeld zu behalten. Chancen zu kreieren war bislang nie wirklich ein Problem für uns, somit werden wir auch gegen Meiningen zu unseren Chancen kommen“, sagt der RSV-Spieler, der am Saisonende gerne auf einem einstelligen Tabellenplatz landen will. Der Klassenerhalt ist als „Minimalziel“ ausgegeben.