2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligabericht

Rettungsversuch beim Türkischen SV

Sportlich und finanziell angeschlagener Verbandsligist will nicht aufgeben / Karaca in Gesprächen mit Sponsor

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WIESBADEN/GIESSEN. Sportlich geht der Türkische SV Wiesbaden in der Verbandsliga Mitte buchstäblich „am Stock“, ein Sieg und ein Unentschieden ist nach elf Spielen die mehr als magere Ausbeute. Um die Finanzen des 1973 gegründeten Klubs steht es auch nicht gut, zudem besteht das Management nach dem Abschied von Trainer Mahir Sahin aus nicht einmal mehr einer Handvoll Personen, von denen Enver Karaca in Personalunion die Ämtrer als Trainer und Sportlicher Leiter bekleidet. Kein Wunder, dass bei dieser Konstellation in den letzten Wochen häufiger davon gesprochen wird, dass der Verein den Laden dicht macht und seine Mannschaft aus der Verbandsliga Mitte zurückzieht.

Abgesehen davon, dass ein Rückzug aus der laufenden Runde sehr schwierig werden würde, da der Türkische SV auch noch eine zweite Mannschaft in der Kreisoberliga stellt, versucht Karaca seit Wochen fieberhaft, neue Strukturen zu schaffen und den Klub zu retten.

Wie der „Wiesbadener Kurier“ in seiner Donnerstagsausgabe berichtete, steht Karaca in aussichtsreichen Verhandlungen mit einem Investor, einem türkischstämmigen Unternehmer aus dem Darmstädter Raum. „Sollte er zusagen, wird er uns sofort helfen und auch im Fall eines Abstiegs weitermachen, um dauerhaft etwas aufzubauen“, wird Karaca im „Kurier“ zitiert. Noch sind die Verhandlungen nicht abgeschlossen, aber Karaca äußert sich optimistisch - „es sieht gut aus“ - für eine Perspektive.

Am Samstag (17.45 Uhr) kann der Tükische SV Wiesbaden im Kellerduell gegen den FSV Schröck im Übrigen mit dem Kontrahenten nach Punkten gleichziehen und damit auch sportlich ein kleines Lebenszeichen aussenden.

Aufrufe: 017.10.2014, 16:51 Uhr
Hans-Ulrich WinterAutor