Abgesehen davon, dass ein Rückzug aus der laufenden Runde sehr schwierig werden würde, da der Türkische SV auch noch eine zweite Mannschaft in der Kreisoberliga stellt, versucht Karaca seit Wochen fieberhaft, neue Strukturen zu schaffen und den Klub zu retten.
Wie der „Wiesbadener Kurier“ in seiner Donnerstagsausgabe berichtete, steht Karaca in aussichtsreichen Verhandlungen mit einem Investor, einem türkischstämmigen Unternehmer aus dem Darmstädter Raum. „Sollte er zusagen, wird er uns sofort helfen und auch im Fall eines Abstiegs weitermachen, um dauerhaft etwas aufzubauen“, wird Karaca im „Kurier“ zitiert. Noch sind die Verhandlungen nicht abgeschlossen, aber Karaca äußert sich optimistisch - „es sieht gut aus“ - für eine Perspektive.
Am Samstag (17.45 Uhr) kann der Tükische SV Wiesbaden im Kellerduell gegen den FSV Schröck im Übrigen mit dem Kontrahenten nach Punkten gleichziehen und damit auch sportlich ein kleines Lebenszeichen aussenden.