
Mit welchen Gefühlen geht Ihre Mannschaft, gehen Sie in diesen Tagen in die Fußball-Winterpause?
Helmut Rahner: Wir gehen zufrieden in die Pause, denn wir stehen da, wo wir hingehören. Weiter oben haben wir nichts verloren, das haben wir schmerzlich gemerkt. Dafür sind uns auch einfach zu viele wichtige Spieler ausgefallen. So sind wir zufrieden, dass wir so weit oben stehen, denn der rote Strich ist näher, als man immer glaubt.
Was sind die Ziele im neuen Jahr?
Helmut Rahner: Tabellarisch wollen wir das Maximum herausholen, so wie uns das bisher gut gelungen ist. Aber wir dürfen nicht stagnieren, weder im Umfeld, noch im Team, auch wenn wir zufrieden bleiben wollen mit der Landesliga. Wer stehen bleibt, das warne ich immer wieder, der wird irgendwann von allen anderen überholt. Das wollen wir vermeiden.
Wird sich der Kader verändern?
Helmut Rahner: Zwei Neue würden wir gerne holen, dafür vielleicht zwei Spieler abgeben. Wir wollen das Team punktuell verstärken, Jugendspieler einbauen, wie bisher schon. Unser Stamm bleibt dabei vorhanden, das sind gestandene Spieler wie Fleischmann oder Brehm, aber auch mein Kapitän, der jüngste Spieler, Thomas Reichel. Oder Schindler, der für mich so etwas wie der Gewinner der Vorrunde ist.
Was geschieht während der Winterpause?
Helmut Rahner: Mit Fußball hat die Halle für mich persönlich gar nichts zu tun, aber wir ermöglichen das eben denjenigen, die dort gerne spielen wollen. So wie wir auch gemeinsam Skifahren gehen. Wir sind noch am Besprechen, wie wir die Winterpause überbrücken, ob wir wegfahren sollen, ob wir hierbleiben, ob wir Kunstrasenplätze anmieten, wie oft wir Spinning im Fitnessstudio buchen. Fakt ist: Wir wollen fit sein und Gas geben in der Rückrunde.
Welcher Termin wird das Highlight in der Rückrunde?
Helmut Rahner: Wir haben noch zwei Rechnungen offen: Eine mit Dergahspor, eine mit Kornburg. Mit Dergah, o. k., die Niederlage war unglücklich, aber in Ordnung. Kornburg ist extrem blöd gelaufen, weil wir zu diesem Zeitpunkt noch dachten: die können nichts. Jetzt haben wir festgestellt: die können was. Für mich sind sie sogar der Meisterschaftsfavorit schlechthin. Trotzdem wollen wir sie alle in den Derbys ärgern. Außerdem ist ein großes Ziel, mit der Zweiten in die Kreisliga aufzusteigen.