2026-05-12T12:35:39.633Z

Allgemeines

Rahner: "Wir gehören nicht nach oben"

Kräfte sammeln und im März Gas geben: Zwischenfazit der Nürnberger Landesligisten +++ Teil 2: TSV Buch

von Christoph Benesch / Wolfgang Laaß (NN) · 01.12.2015, 17:33 Uhr · 0 Leser
"Wir haben zwei Rechnungen offen": Buchs Coach Helmut Rahner. Foto: Zink
"Wir haben zwei Rechnungen offen": Buchs Coach Helmut Rahner. Foto: Zink
Die Landesliga Nordost ist am Wochenende in die Winterpause gegangen – spielfrei, denn alle Partien fielen dem Wetter zum Opfer. Weiter geht es erst wieder am 5. März 2016 mit Fußball im Freien. Die Nürnberger Nachrichten nutzten deshalb die Gelegenheit, die Trainer aus der Frankenmetropole um ein Saison-Zwischenfazit zu bitten. Im zweiten Teil spricht Helmut Rahner vom TSV Buch über die Planungen bezüglich der Hallenrunde in der Winterpause und gleich zwei offene Rechnungen.

Mit welchen Gefühlen geht Ihre Mannschaft, gehen Sie in diesen Tagen in die Fußball-Winterpause?

Helmut Rahner: Wir gehen zufrieden in die Pau­se, denn wir stehen da, wo wir hinge­hören. Weiter oben haben wir nichts verloren, das haben wir schmerzlich gemerkt. Dafür sind uns auch einfach zu viele wichtige Spieler ausgefallen. So sind wir zufrieden, dass wir so weit oben stehen, denn der rote Strich ist näher, als man immer glaubt.

Was sind die Ziele im neuen Jahr?

Helmut Rahner: Tabellarisch wollen wir das Ma­ximum herausholen, so wie uns das bisher gut gelungen ist. Aber wir dür­fen nicht stagnieren, weder im Um­feld, noch im Team, auch wenn wir zufrieden bleiben wollen mit der Lan­desliga. Wer stehen bleibt, das warne ich immer wieder, der wird irgend­wann von allen anderen überholt. Das wollen wir vermeiden.

Wird sich der Kader verändern?

Helmut Rahner: Zwei Neue würden wir gerne ho­len, dafür vielleicht zwei Spieler abge­ben. Wir wollen das Team punktuell verstärken, Jugendspieler einbauen, wie bisher schon. Unser Stamm bleibt dabei vorhanden, das sind gestandene Spieler wie Fleischmann oder Brehm, aber auch mein Kapitän, der jüngste Spieler, Thomas Reichel. Oder Schind­ler, der für mich so etwas wie der Gewinner der Vorrunde ist.

Was geschieht während der Winter­pause?

Helmut Rahner: Mit Fußball hat die Halle für mich persönlich gar nichts zu tun, aber wir ermöglichen das eben denje­nigen, die dort gerne spielen wollen. So wie wir auch gemeinsam Skifahren gehen. Wir sind noch am Besprechen, wie wir die Winterpause über­brücken, ob wir wegfahren sollen, ob wir hierbleiben, ob wir Kunstrasen­plätze anmieten, wie oft wir Spinning im Fitnessstudio buchen. Fakt ist: Wir wollen fit sein und Gas geben in der Rückrunde.

Welcher Termin wird das Highlight in der Rückrunde?

Helmut Rahner: Wir haben noch zwei Rechnun­gen offen: Eine mit Dergahspor, eine mit Kornburg. Mit Dergah, o. k., die Niederlage war unglücklich, aber in Ordnung. Kornburg ist extrem blöd gelaufen, weil wir zu diesem Zeit­punkt noch dachten: die können nichts. Jetzt haben wir festgestellt: die können was. Für mich sind sie sogar der Meisterschaftsfavorit schlechthin. Trotzdem wollen wir sie alle in den Derbys ärgern. Außerdem ist ein großes Ziel, mit der Zweiten in die Kreisliga aufzusteigen.