Quo vadis, FSV Gerlingen?
Westfalenligist hat viele Abgänge zu verzeichnen
von Marc Thomas · 30.12.2020, 16:30 Uhr · 0 Leser
Gerlingens Sportlicher Leiter Stefan Büdenbender bleibt trotz der vielen Abgänge ruhig. Er feilt im Hintergrund an der Zusammenstellung des neuen Kaders. – Foto: pm
Quo vadis, FSV Gerlingen? Nach Trainer Stefan Breuer und den Spielern Marcel Laube, Dominik Zimmermann, Dennis Busenius und Maximilian Humberg haben nun auch die Torhüter Christoph Sauermann und Marius Grebe ihren Abschied vom "Bieberg" angekündigt (FuPa Südwestfalen berichtete). Zudem munkelt man, dass auch noch David Ohm und Philipp Bredebach den Westfalenligisten im Sommer verlassen werden. Zwar hat der Verein mit Dominik Dapprich namhaften Trainer-Ersatz auf die Kommandobrücke geholt, aber dennoch wird die Spielerdecke für die kommende Saison immer dünner. Das weiß auch Gerlingens Sportlicher Leiter Stefan Büdenbender.
"Wir wussten schon länger, dass einige Spieler gehen werden, daher kommt das für uns nicht überraschend. Was man von außen jetzt sieht, dass uns viele Spieler verlassen, ist die eine Sicht, wichtig ist, was hinter den Kulissen läuft", erklärt Büdenbender gegenüber FuPa Südwestfalen. "Wir sind mit der jetzigen Situation absolut im Reinen und haben bislang acht Zusagen aus den eigenen Reihen. Zudem sind wir in den ersten Gesprächen mit potenziellen neuen Spielern", so Büdenbender, der in puncto Neuzugänge auch auf das Netzwerk des neuen Trainers vertraut.
"Man darf nicht vergessen wo wir herkommen. Wir haben mit dem FSV vor fünf Jahren noch in der Bezirksliga gekickt und spielen nun Westfalenliga. Da ging es also nur steil nach oben. Dass es dann auch mal etwas anders gehen kann, das wussten wir auch - schließlich haben wir nicht die Möglichkeiten wie beispielsweise Meinerzhagen", macht der Sportliche Leiter deutlich.