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Qualitätsoffensive: Penzbergs Futsaler verstärken sich mit zwei Bekannten und einem Portugiesen

„Die werten den Kader deutlich auf“

von Andreas Mayr · 03.11.2021, 08:35 Uhr · 0 Leser
Freut sich über drei neue Spieler in seinem Team: Andreas Brunner.
Freut sich über drei neue Spieler in seinem Team: Andreas Brunner. – Foto: Andreas Mayr

Die Futsaler des FC Penzberg freuen sich über drei Verstärkungen. Maximilian Berwein und Patriot Lajqi stoßen von den Fußballern dazu. Luis Fialho kommt aus Portugal.

Penzberg – Die Pässe sind bereits ausgestellt, die Registrierung liegt beim Deutschen Fußballbund. Und wenn nichts schief läuft, dann laufen im Heimspiel am Samstag (13 Uhr) gegen HOT 05 bereits alle drei Neuen für die Penzberger Futsaler auf.

Der FCP hat eine Qualitätsoffensive gestartet und drei Neuzugänge aufgenommen. Trainer Andreas Brunner betont: „Die werten den Kader deutlich auf. Das sind wirklich Top-Voraussetzungen.“ Zwei sind alte Bekannte, sie stoßen aus dem Fußballteam zu den Hallenkickern: Patriot Lajqi und Maximilian Berwein. Der dritte, Luis Pedro Subtil Fialho (kurz einfach nur Luis Fialho), kommt aus Portugal und war dort zuletzt in der Zweiten Liga drittbester Torschütze (18 Treffer). „Genau das, was wir brauchen. Das macht wirklich Hoffnung“, sagt Andi Brunner.

Die Anekdote von Fialhos erstem Training ist besonders unterhaltsam. Immer wieder dienen sich Probespieler beim FCP an. An diesem Tag kamen gleich mehrere, darunter Fialho. Der Coach fragte ihn also auf Englisch, ob er denn in Deutschland schon einmal Futsal gespielt habe. Er antwortete lapidar: „No.“ Na, egal, dachte sich Andreas Brunner. Wie der Portugiese aber dann den Ball behandelte, wie er schoss und sich im Spiel bewegte, da wurde dem Trainer klar, welcher Glücksgriff dem Klub gelungen war. Ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, glaubt Brunner, dass Penzberg mit Fialho die Partie gegen Bielefeld (5:6) nicht verloren hätte. Doch die Pass-Bürokratie (mehrere Male wanderten die Anträge zwischen dem Deutschen und dem portugiesischen Verband hin und her) verhinderte einen Einsatz vor zwei Wochen. Fialhos kam wegen der Arbeit nach München. In der Stadt arbeitet er als Landschaftsgärtner. Im Internet suchte er nach Vereinen, die auf ordentlichem Niveau Futsal spielen und stieß auf Penzberg - als einzigen Bundesligisten Bayerns. Trainer Brunner lobt neben seinem Schuss auch das Zweikampfverhalten, obwohl er nicht der Größte ist. „Man sieht, dass der höherklassig gespielt hat.“

Viel erwartet er sich auch von Sturmtank Berwein, den er sowohl auf Rasen als auch in der Halle schon trainiert hat. Mit ihm zogen die Penzberger 2016 ins Finale der Bayerischen Hallenmeisterschaft ein - der Start des Futsal-Booms im Ort. „Einen Wahnsinnsantritt und einen sehr guten Schuss“, hebt der Coach hervor. Wertvoll ist zudem sein starker linker Fuß, weil der mehr taktische Varianten (etwa bei Standards oder im Überzahlspiel) zulässt. Mit Patriot Lajqi gewinnt der FCP zudem einen Brecher zentral vor dem Tor. Andreas Brunner hofft und erwartet, dass die drei „absolute Leistungsträger werden können“. (Andreas Mayr)