
Der enge Spielerkader konnte offenbar nicht abgefangen werden. Absagen erfolgten vom PSV Pirmasens bereits für die Partien gegen den SV Erlenbrunn und den TuS/DJK Pirmasens. In der Spielordnung des Südwestdeutschen Fußballverbandes heißt es: „Eine Mannschaft eines Vereins, die während einer Spielzeit dreimal nicht antritt, wird von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen.“ Dieser Regelung ist der PSV mit einer eigenen Abmeldung zuvor gekommen.
Ob und wie es beim PSV Pirmasens weiter geht, ist nicht bekannt. Die Spieler sind ab sofort für andere Vereine spielberechtigt, "sofern sie sich nicht vor der Mannschaftsabmeldung abgemeldet haben und die Freigabe verweigert wird", erklärt der Leiter des Spielbetriebes Franz-Josef Kolb vom Südwestdeutsche Fußballverband auf Anfrage.
Ein Großteil der Pirmasenser Fußballer wechselte vor der Saison vom B-Klassen Augsteiger SV Gersbach ins Mordloch. Nach der Abmeldung in der Winterpause am 18. Februar 2018 in der B-Klasse Ost, hatte der PSV im Sommer in der C-Klasse Ost einen neuen Anlauf mit einer neuen Mannschaft gestartet. Spielertrainer war Marco Garau. (frw)