
Alem. Aachen – Fort. Köln 0:1 (0:1): Dem gelungenen Saisoneinstand folgte auf dem Fuße die Enttäuschung. Gegen Köln mussten sich Trainer André Wolff und seine Jungs geschlagen geben. Eine Fortsetzung der guten Bilanz der Aachener blieb aus. Oder wie es der Coach formulierte: „Diese Niederlage war völlig unnötig.“
Bereits in der 8. Minute fiel das Siegtor für die Gäste. „Fortuna hat uns klassisch ausgekontert“, bemerkte Trainer Wolff. Ihm missfiel, „dass wir die ersten zwölf bis 15 Minuten total verschlafen haben“. Im Gegensatz zum guten Auftritt in Unterrath brauchte Aachen lange, um in Gang zu kommen. Mit zunehmender Spielzeit lief es dann besser bei den Gastgebern. Nun stieg die Zahl der Torchancen, aber ein Treffer blieb aus. Wolff wusste warum. „Die Überzeugung bei meinen Jungs, unbedingt ein Tor machen zu wollen, fehlte.“ Vor allem in jener Szene, als man am leeren Tor vorbeischoss (48.).
B-JUNIORINNEN, REGIONALLIGA
Gütersloh – Alem. Aachen 3:0 (3:0): Den Aachenerinnen stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Innerhalb von wenigen Minuten kassierten sie drei Treffer, die nicht mehr aufgeholt wurden. Das Unheil brach über die Gäste im Rahmen einer „Phase Tiefschlaf“ zwischen der 30. und 33. Minute herein.
„Eigentlich haben die Mädel bis dahin ein sehr gutes Spiel gemacht“, war auch Wilfried Schnitzler „ziemlich überrascht, dass sich Aachen in so kurzer Zeit drei Treffer einschenken ließ. Durch einen Fehler im Mittelfeld bahnte sich das 0:1 (30.) an, und in den nächsten drei Minuten traf Gütersloh noch zweimal. „Das spiegelt nicht den Spielverlauf wider“, so Schnitzler. Denn trotz dieses kurzen Blackouts „haben sie danach alles gegeben und eine kämpferisch starke Leistung geboten“. Auch taktisch war das okay, allerdings ließen sich personelle Probleme nicht so ganz kaschieren. Schnitzler musste zwei Torhüterinnen als Feldspielerinnen einsetzen.