2026-05-15T09:36:57.455Z

Ligavorschau

Optimismus trotz Abstiegszone

SV Gonsenheim tritt zum Duell beim direkten Mitkonkurrenten SV Morlautern an

von Torben Schröder · 12.10.2017, 17:15 Uhr · 0 Leser
"Morlautern ist Morlautern", sagt Gonsenheims Trainer Babak Keyhanfar. F: Sans
"Morlautern ist Morlautern", sagt Gonsenheims Trainer Babak Keyhanfar. F: Sans

Gonsenheim. Nach vier Niederlagen am Stück ist der SV Gonsenheim in der Abstiegszone der Fußball-Oberliga angekommen. Doch Trainer Babak Keyhanfar versprüht vor dem Duell beim direkten Mitkonkurrenten SV Morlautern (Samstag, 15.30 Uhr) Optimismus, der sich aus der Analyse der jüngsten Partie gegen den FV Engers (1:2) und den Trainingseindrücken speist. „Im Training hat die Mannschaft sehr viel Herzblut und Einsatz an den Tag gelegt. Da sind viele nicht nur enttäuscht, sondern richtig sauer über die Niederlage“, sagt der 32-Jährige, „wenn wir weiter so arbeiten, werden wir bald punkten.“

Videoanalyse von zwei Dutzend Szenen

Nach nochmaligem Betrachten der 90 Minuten vom vergangenen Wochenende hat Keyhanfar zwei Dutzend Szenen rausgeschnitten und mit der Mannschaft analysiert. Fazit: „Wir haben es mit allen Mitteln, die wir haben, richtig gut gemacht.“ Die Mankos: Über die Außen hakte es, die zahlreichen Standards wurden viel zu schlecht genutzt, individuelle Defensiv-Schnitzer sofort bestraft. Das Mittelfeldzentrum war „in Ordnung“, so Keyhanfar, „aber das reicht nicht in unserer Situation“. Der Chefcoach betont: „Ich bin nicht das erste Mal im Abstiegskampf. Ich will nichts schön reden. Aber ich muss sagen, dass wir bei so einem Spielverlauf vier von fünf Spielen nicht verlieren.“

Wie Siege in Morlautern gelingen können, haben die Gonsenheimer am 1. April (2:0) gesehen. Dem stand vor elf Monaten das 1:3-Verbandspokal-Aus gegenüber. „Morlautern ist Morlautern“, blickt Keyhanfar auf die von Karl-Heinz Halter trainierten, typischerweise sehr kampfstarken und resoluten Pfälzer, „wir wissen, was auf uns zukommt.“ Stefano Pennella fehlt gelb-rot-gesperrt, Alexander Rimoldi und Jost Mairose stehen wieder zur Verfügung. Im Tor könnte statt Maximilian Hinterkopf (erkältet) auch der wieder genesene Paul Simon oder, nach zuletzt starken Trainingsleistungen, A-Junior Felix Pohlenz stehen.