Nach dem spielfreien Wochenende, reiste unser FCN zum Spitzenspiel nach Memmingen. Der BSC lag einen Punkt hinter uns auf dem dritten Tabellenplatz. Wegen vielen Veranstaltungen im und um das Memminger Stadion, musste unsere Begegnung auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen werden. Da der Untergrund sehr ungewohnt für unsere Spieler ist, waren es sich nicht die besten Voraussetzungen, aber das soll nicht als Ausrede gelten.
Den besseren Start hatte die Heimelf und bracht unsere Hintermannschaft in arge Probleme. Die Cleverness war an diesem Tag definitiv auf Seiten der Memminger, da Sie aus kleinen und sichtlich nicht gelbwürdigen Fouls mehr als nötig, so dass der Schiedsrichter früh dazu entschied, zwei gelbe Karten gegen uns zu Zeigen. Das nahm den Spielern den Spielraum, um die Zweikämpfe ordentlich zu führen. Dennoch kam unsere Elf besser ins Spiel ließ keine nennenswerten Torchancen zu. Auf unserer Seite war das Spiel viel zu hektisch und zu ungenau. Folgerichtig hatten wir wenig Spielanteile und zu selten Entlastung für die Defensive. In der 25. Minute war es mal wieder eine Flanke aus dem Halbfeld, den der Spieler der Heimelf, ohne große Mühe per Kopf verwandeln konnte. Das Spiel lebte von seiner Intensivität, da keine der beiden Mannschaften nur einen Zentimeter kampflos hergeben wollte. Kurz vor der Pause hatte Marcel Beging den Ausgleich auf dem Fuß, jedoch konnte der Ball noch von der Linie gekratzt werden.
Nach Wiederanpfiff dasselbe Bild. Wir hatten zu wenig klare Aktionen, um die Memminger wirklich vor Probleme zu stellen. Nach einem gestochere im FCN-Strafraum, landete der Ball beim BSC-Torjäger, der aus abseitsverdächtiger Position zum 2:0 einschob. In der letzten halben Stunde verflachte das Spiel etwas und die zahlreichen Zuschauer sahen ein sehr zerfahrenes Spiel. Torhüter Leon Reimann musste noch zweimal eingreifen, um das Ergebnis nicht deutlicher ausfallen zu lassen. So endete das Spiel auch leistungsgerecht mit einem Sieg für den neuen Tabellenführer BSC Memmingen.
Kurz zusammengefasst war es eines unserer schwächeren Spiele, was sicherlich dem Gegner und dem Untergrund geschuldet war. Doch wenn sich die Mannschaft über die kompletten 90 Minuten nur eine nennenswerte Torchance erspielt, ist dies einfach zu wenig. Am Samstag geht es dann ins Gipfelstadion nach Böhen. Der SVB ist zwar momentan noch Tabellenletzter, hat aber nun den ersten „Dreier“ eingefahren und war auch nie ein einfacher Gegner für uns. Wir müssen uns nun wieder mehr aufs wesentliche konzentrieren, um den Anschluss in der Tabelle nicht zu verlieren.