
Büdingen (pem). Zwei der bisher stärksten Teams in der Fußball-Kreisliga A Büdingen treffen an diesem Wochenende aufeinander. Der KSV Aulendiebach empfängt die SG Steinberg/Glashütten. Der KSV hat sich zwar mit Spielern wie Trainer Christoph Werner oder Florian Misar verstärkt, doch damit, dass die Mannschaft derzeit im Zweikampf mit Gedern um die Tabellenführung kämpft, hätte beim KSV wohl keiner gerechnet. Vor allem in der Offensive hat sich der KSV durch die beiden genannten Zugänge deutlich verstärkt. Die höchste Torausbeute in der Liga hat aber die SG zu verzeichnen. Co-Trainer Timo Lofink rechnet sich Chancen aus: „Hier treffen zwei starke Offensivmannschaften auf Augenhöhe aufeinander. Da ist vieles möglich, mal sehen wer den besseren Tag erwischt.“ Lofink selbst im Sturm ist in Topform (s. Interview), aber auch sonst greift die Offensive sehr gut ineinander. Mit Philipp Franz, der schon sechs Torvorlagen gab, aber auch mit Max und Julian Schmidt, verfügt die SG derzeit über ein sehr starkes Mittelfeld.
Zwei Nachbarn und Aufsteiger treffen im Derby FSG Altenstadt – FC Rommelhausen aufeinander. Die FSG liegt derzeit leicht vorn. Die Truppe von Trainer Christoph Wirth zeigte im Vergleich der beiden Neulinge die etwas diszipliniertere Spielanlage. Die Abwehr um Spieler wie die noch jungen Lukas Rast und Lukas Henkel steht sehr stabil, während es vorne Engin Akgün mit seinen Toren richtet. Im letzten Spiel in Gedern blieb die FSG jedoch chancenlos (0:5). Der FCR muss seine starken Einzelspieler noch zu einer effektiveren Truppe formen. Das 3:2 gegen Usenborn/Bergheim war dazu ein erster Schritt – erstmals geriet der Aufsteiger in dieser Saison nicht selbst in Rückstand, auch wenn es am Ende noch mal knapp wurde.
Der VfR Rudingshain steht der SG Eintracht Ober-Mockstadt gegenüber. Leicht favorisiert sein dürfte der VfR, der in der Offensive breiter besetzt ist. Gerade auf dem Sprung ins obere Mittelfeld erlitt die Mannschaft eine 0:5-Niederlage bei den Sportfreunden Oberau II. Die SGE stand bisher in der Defensive sehr sicher, erlitt aber zuletzt innerhalb einer Woche zwei Niederlagen gegen Stockheim (0:1) und Usenborn/Bergheim (1:4).
Die SG Büches/Rohrbach bekommt es mit der SG Wallernhausen/Fauerbach zu tun. Beiden Gastgebern gab es in dieser Saison bisher nur wenig Positives zu verzeichnen. Die Mannschaft, die fast keine Neuzugänge dazu bekam, unterlag zuletzt deutlich in Düdelsheim (2:7) und in Steinberg (1:7). Nach einem zufriedenstellenden Saisonbeginn ernteten die Wallernhäuser zuletzt mehrere Niederlagen und rutschten auf den zwölften Platz ab. Das 1:5 zu Hause gegen Düdelsheim stellte eine der bis dato schwächsten Saisonleistungen dar.
Zweiter Streich angepeiltDie SG Usenborn/Bergheim empfängt den SV Rainrod. Nach einem verpatzten Start gelang am Donnerstag beim 4:1 in Ober-Mockstadt der erste Saisonsieg – und gegen Rainrod soll „der zweite Sieg her“, wie der Sportliche Leiter Nico Lämmchen sagt. Zum Saisonstart zieht er folgendes Resümee: „Wir hatten nicht damit gerechnet, nach dem Abstieg wieder vorn mitzuspielen – aber auch nicht, soweit hinten zu stehen. Wir haben jetzt viele junge Spieler in der Mannschaft, die noch Zeit brauchen. Aber es sind auch eher die erfahrenen Leute, die zur Zeit nicht ihre Form finden.“ Einer der wenigen Lichtblicke, Jeremy Kindermann, handelte sich eine Sperre ein und fehlt jetzt noch zwei Spiele. Die Rainröder suchen weiter nach ihrer Bestform. Beim 2:2 gegen Ortenberg II brachten sie sich aufgrund mangelnder Chancenverwertung um den Sieg.
Schließlich kommt es zum Duell zwischen Phönix Düdelsheim und den Sportfreunden Oberau II. Derzeit ist der Kreisoberliga-Absteiger in guter Form. Es zeichnet sich ab, dass der SV über ein Reservoir an Talenten wie Jannik Winkler oder Maximilian Vogler verfügt. Jüngst schoss gegen Wallernhausen auch Marvin Schneider seine ersten drei Treffer in dieser Saison. Obwohl Düdelsheim leicht favorisiert ist, sind die Sportfreunde kein einfacher Gegner. Nach Anlaufschwierigkeiten lieferten sie zuletzt blitzsaubere Aufritte in Stockheim (7:1) und gegen Rudingshain (5:0) ab.