Da die Moerser in ihren zurückliegenden Spielen die Hausaufgaben erledigt haben, in dem sie wichtige Punkte zum Klassenerhalt gesammelt haben, sollte dem Wunsch von Wildhagen eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Während der 90 Minuten an der Düsseldorfer Straße wird natürlich ein Duisburger Spieler im Blickpunkt stehen – Hrovje Vlaovic, der einst auch für den GSV Moers seine Tore erzielte und über den Umweg SV Hönnepel-Niedermörmter beim DSV gelandet ist. Mit den Moersern ist Vlaovic, Cousin des ehemaligen kroatischen Nationalspielers Goran Vlaovic, aber immer noch verbunden, schließlich ist er Trainer der A-Junioren, die in der Leistungsklasse die Tabelle anführen. Mit 14 geschossenen Toren ist "Vlao" derzeit erfolgreichster Torschütze des DSV und hat es dabei auf zwei Treffer mehr als der beste GSV-Torjäger, Simon Poredda, gebracht. Auch das zweite Ass des DSV in Sachen Torgefährlichkeit kommt von der linken Rheinseite. Dejan Lazovic traf einst für Fichte Lintfort und den VfB Homberg. Das gefährliche Angriffs-Duo der Duisburger auszuschalten, ist eine der Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Auftreten der Moerser. Noch zweifelt Wildhagen, ob Vlaovic und Lazovic gemeinsam auf Torejagd gehen werden, oder einer aus dem schusskräftigen Duo erst einmal auf der Auswechselbank Platz nehmen muss.
Was sein Personal angeht, hat Wildhagen und der GSV Moers offenbar die Talsohle durchschritten. In Andreas Voss kehrt eine der Schaltstationen im Moerser Spiel nach zweiwöchigem Urlaub wieder auf den Platz zurück. Daneben sind auch Kevin Dyka und Aykut Oktay wieder ins Training eingestiegen. "Ich habe wieder Alternativen, um je nach Spielverlauf zu reagieren", freut sich Wildhagen. Da sich kein zusätzlicher Spieler mit Verletzungen für das morgige Spiel abgemeldet hat, dürfte endlich mal wieder mit einer voll besetzten Moerser Auswechselbank in Duisburg zu rechnen sein.