
SV Fortuna Freudenberg - TuS Deuz 5:2
So richtig in Gefahr geriet der 5:2-Erfolg von Fortuna Freudenberg über den TuS Deuz eigentlich nur in einer Situation. „Ja, da hätte es eng werden können und da hatten wir Glück“, wusste Fortuna-Bankchef Dominic Solms, als eine abgefälschte Flanke von Thomas Gaumann im Tor landete, der Referee aber in der Flugphase auf Freistoß für die Gäste entschieden hatte. Das wäre der 3:4-Anschlusstreffer für den Aufsteiger gewesen, der ansonsten aber vor 160 Augenpaaren enttäuschte: „Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass wir das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden können. Das war zu wenig, das hat mit Bezirksliga nichts zu tun“, befand Spielausschussmitglied Sven Steinebach.
„Wir sind mit großen personellen Problemen im Defensivbereich angetreten. Trotzdem haben wir es gut gemacht und sind auf einem sehr guten Weg in Richtung Klassenerhalt“, jubilierte hingegen Solms, der seinem Rechtsverteidiger Dennis Weller ein Sonderlob aussprach („Das war bärenstark“) und dem nur in der kurzen Phase nach dem 1:2-Anschlusstreffer der Gäste ein wenig Bange sein musste. Timo Molsberger (1.) und Dustin Holzhauer (12.) trafen früh für die Gastgeber, Christian Sting konnte Deuz zwar heranbringen (23.), doch Enes Cimen (34.) und Weller (75.) bauten den Vorsprung auf 4:1 aus, bevor Nicolas Meiswinkel den Neuling noch einmal heranbrachte (78.). Molsberger (90.) sorgte dann aber mit dem fünften Freudenberger Treffer für klare Verhältnisse.
Schiedsrichter: Fatih Bayrak - Zuschauer: 160
Tore: 1:0 Timo Molsberger (1.), 2:0 Dustin Holzhauer (12.), 2:1 Christian Sting (23.), 3:1 Enes Cimen (34.), 4:1 Dennis Weller (75.), 4:2 Nicolas Meiswinkel (78.), 5:2 Timo Molsberger (90.)
Kiersper SC - VfR Rüblinghausen 3:2
Neuling VfR Rüblinghausen musste gestern bei Mitabstiegskonkurrent Kiersper SC eine bittere 2:3-Pleite hinnehmen, die aufgrund der zwei ganz späten Gegentreffer in der Nachspielzeit so grausam wirkte. Denn bis in die Schlussphase führte der VfR nach den Toren von Daniel Häusler (40.) und Lukas Bindeck (44.) sowie dem Gegentreffer von Andreas Kalman (9./Strafstoß) mit 2:1.
Doch eben jener Kalman, erst nach der Winterpause reaktiviert und auf der „Sechs“ ein absoluter Aktivposten beim KSV, hatte seinen Torhunger noch nicht gestillt: In der dritten Minute der Nachspielzeit traf der Mittelfeldspieler von der Strafraumgrenze zum 2:2 und 120 Zeigerumdrehungen später nahm er das Geschenk von Schiedsrichter von Referee Nico Thielmann dankend an und verwandelte abermals vom „Punkt“: „Ein Kiersper Spieler schießt Jonas Quast aus Nahdistanz an den Ellbogen. Der Arm ist angelegt, das darf man einfach nicht pfeifen“, ärgerte sich VfR-Linienchef Avdi Qaka. Quast sah zudem auch noch „Rot“. „Die ersten 70 Minuten habe ich uns besser gesehen, die letzten 20 haben wir es nicht mehr geschafft, die Bälle zu halten und haben uns auch unclever verhalten und zu viele Standards gegen uns bekommen. Aus dem Spiel heraus haben wir nämlich nichts zugelassen und hatten selbst einen Pfostenschuss von Nicolas Schieritz und drei weitere tolle Chancen“, rekapitulierte der Rüblinghausener Coach.
Schiedsrichter: Nico Thielmann (Siegener SC ) - Zuschauer: 130
Tore: 1:0 Andreas Kalman (9. Foulelfmeter), 1:1 Daniel Häusler (40.), 1:2 Lukas Bindek (44.), 2:2 Andreas Kalman (90.+3), 3:2 Andreas Kalman (90.+5 Handelfmeter)
Platzverweis: Rot gegen Jonas Quast (95./Rüblinghausen)

SV Setzen - FC Altenhof 7:2
Dass Spiele mit Beteiligung des SV Setzen oftmals torreich sind, ist bekannt: Allerdings war es bisher eigentlich immer so, dass der Aufsteiger am Ende die „dicke“ Packung kassierte. Bis gestern! Denn im Spiel eins nach der Demission von Trainer Jan Fünfsinn schickten die Setzer den FC Altenhof mit einer 7:2-Klatsche nach Hause und bauten den Vorsprung auf die ersten drei Abstiegsplätze auf vier Punkte aus, während der Landesliga-Absteiger der Kreisliga entgegen taumelt.
„Unsere Leistung war ein Hammer“, schüttelte hernach FCA-Coach Oliver Mack mit dem Kopf, „die ersten zwei Tore waren eine Frechheit. Uns fehlt einfach die individuelle Klasse.“ Jedoch: In der Startelf standen eine Handvoll Akteure, die schon mindestens Bezirksliga, wenn nicht gar Landesliga gespielt haben. Aber: Die Siegerländer kauften Altenhof in den Zweikämpfen den Schneid ab, präsentierten sich im Umschaltspiel sehr zielstrebig und hatten bei den frühen Toren jeweils zu Beginn der beiden Hälften auch das nötige Glück auf ihrer Seite, welches man sich allerdings auch erarbeiten muss!
Tobias Hirth, der verletzte spielende Co-Trainer des SVS, und Jörg Broszinski, der „Mister X“, dessen Namen die Setzer Verantwortlichen im Vorfeld nicht nennen wollten und der einige der gestern auf dem Feld auflaufenden Akteure von der C- bis zur A-Jugend trainiert hatte, hatten sich einen klaren Plan ausgedacht. „Kompakter stehen und schnell umschalten“, wie Hirth nach der Partie freudestrahlend erzählte und was die 172 Zuschauer auch zu sehen bekamen.
„Es ging im Grunde genommen nur darum, so wenig Gegentreffer wie möglich zu kassieren. Und das war defensiv heute sehr stark“, resümierte Broszinski, der aber auch klar, hinsichtlich seiner eigenen Perspektive, zu verstehen gab: „Nein, das war nur für ein Spiel.“ Wie am Rande zu erfahren war, soll der zum Sommer hin eh verpflichtete Ex-Freudenberger Maik Wolf aber bereits seine Bereitschaft erklärt haben, früher einsteigen zu können.
Zum Spiel: Nach zwölf Minuten führte der Neuling durch das Eigentor von Lukas Feldmann (6.) und Tim Broszinski – Tim Hermes hatte jeweils per Eckball zugearbeitet – mit 2:0. Danach überließ Setzen Altenhof das komplette Spiel, igelte sich in der eigenen Hälfte ein, wirkte aber trotzdem bei den Vorstößen deutlich gefährlicher als der Gast, der bis zur Pause gefühlte 90 Prozent Ballbesitz hatte. Doch das Rumpfteam des SVS - es fehlten acht Spieler (!) - hielt dagegen.
Die Hausherren hatten im Sportlichen Leiter Lothar Block („Das war eine schwere Woche für uns, auch weil wir uns mit Jan gegen einen Freund entscheiden mussten. Aber es gab halt heute keine Ausreden mehr und Mister X hat uns ein Grundkonzept vorgelegt“) auf dem Feld einen echten Leader als „Sechser“ und schlugen durch Bayram Basyigit nach der Halbzeit gleich viermal zu (46./53./67./76.), der zum 4:0 per Heber aus gut und gerne 45 Metern traf!
Broszinski besorgte nach 48 Minuten das 3:0, während für die Gäste Henrik Stahl (53.) und Bastian Schildt (77./Strafstoß) Ergebniskosmetik betrieben, die allerdings als Mannschaft komplett versagten und in dieser Verfassung wohl nicht die letzte Niederlage kassiert haben. Gestern, das 2:7, war die fünfte in Folge!
Und während die heimischen Kicker nach Spielschluss vor den Toren noch das ein oder andere Siegerbier tranken, schlichen die „Wendschen“ wie geprügelte Hunde von dannen, die sich wie ein Absteiger präsentierten!
Schiedsrichter: Daniel Rösgen (TuS Ennepe) - Zuschauer: 172
Tore: 1:0 Tim Hermes (6.), 2:0 Tim Moritz Broszinski (11.), 3:0 Bayram Basyigit (46.), 4:0 Tim Moritz Broszinski (49.), 5:0 Bayram Basyigit (54.), 5:1 Henrik Stahl (62.), 6:1 Bayram Basyigit (68.), 7:1 Bayram Basyigit (77.), 7:2 Bastian Schildt (79. Foulelfmeter)
FC Eiserfeld - SC Listernohl-Windhsn-Lichtringhsn 4:2
Der FC Eiserfeld drehte das Heimspiel gegen den SC LWL nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 4:2-Erfolg und konnte so den Rückstand zu den Spitzenteams wieder verkürzen. Für die Sauerländer hat sich im Abstiegskampf von den Punkten her zwar nichts Neues ergeben – der Abstand nach ganz unten beträgt weiter einen Zähler –, doch die Truppe von Dawid Jaworski verpasste einen Befreiungsschlag.
„Diese Niederlage war nicht notwendig, denn anfangs lief alles nach Plan. Dann haben wir aber kurz vor der Pause einmal gepennt“, fasste der LWL Trainer das Geschehen zusammen: Marlon Klein (24.) und Sebastian Arens (28.) hatten seine Truppe nach vorne gebracht, doch Thomas Rainer Brühl (42.) besorgte den Anschluss.
„Das 0:1 war ein haltbarer Freistoß, beim 0:2 spielen wir am eigenen Strafraum klein-klein und verlieren die Kugel. Sobald wir glauben, nur Fußballspielen zu müssen, übertreiben wir es. In der Pause habe ich den Jungs dann gesagt: Bei jedem fehlen 20 Prozent. Wenn wir uns alles verbauen wollen, dann sind wir auf einem guten Weg dahin und dann haben wir in den nächsten Wochen keine tollen Spiele“, gab Andreas Maier einen Einblick in seine Halbzeitansprache, die anscheinend fruchtete.
Denn Lukas Weber machte aus dem 1:2 mit einem Hattrick (76./78. und 87.) ein 4:2 und belohnte den FCE für den besseren – weil zielstrebigeren – Auftritt in Durchgang zwei, während Jaworski, dessen Elf im zweiten Durchgang die Kontrolle verlor, zu Recht haderte: „Marlon Klein muss nach der Pause das 3:1 machen. Und wir hätten zwei Elfmeter bekommen müssen. Aber so ist das halt, wenn du unten stehst!“
Schiedsrichter: Yassine Andaloussi (Seddiq Hagen) - Zuschauer: 96
Tore: 0:1 Marlon Klein (24.), 0:2 Sebastian Arens (28.), 1:2 Thomas Rainer Brühl (43.), 2:2 Lukas Weber (76.), 3:2 Lukas Weber (78.), 4:2 Lukas Weber (87.)
TSV Weißtal - SV 1931 Ottfingen 2:0
Spitzenreiter SV Ottfingen hat es am Gernsdorfer „Henneberg“ erwischt: Mit 0:2 unterlagen die Schwarz-Gelben beim TSV Weißtal und haben somit die Konkurrenten wieder eingeladen, am Titelrennen teilzunehmen, was auch den TSV betrifft, der bei nur noch vier Punkten Rückstand wieder mitten im Geschäft ist.
„Weißtal hat verdient gewonnen. Weißtal wollte mehr. Wir haben unsere wenigen Chancen anfangs nicht genutzt und zudem zwei klare Elfmeter nicht bekommen. Aber am Schiedsrichter lag es nicht, es lag allein an unserem Auftreten und das war besch...“, raunzte SVO-Übungsleiter Benjamin Simon nach der Niederlage, während sein Pendant, Spielertrainer Konstantin Volz, sich natürlich freute: „Ottfingen hat eine unfassbare individuelle Qualität, wir haben aber eine entschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Wir haben sehr leidenschaftlich gespielt.“
Und auch effizient! Denn beide Teams waren im ersten Durchgang augenscheinlich darauf bedacht, kein Gegentor zu schlucken und wagten im Offensivspiel wenig. Doch Jan-Michael Moses (27.) mit einem „Billard-Tor“ und Kapitän Daniel Singaheth (41.) nutzten zwei der ganz wenigen Gelegenheiten vor immerhin 220 Besuchern. „Wir wurden nicht frühzeitig attackiert, daher konnten wir unser Spiel gut aufbauen. Ottfingen wirkte gehemmt“, analysierte Volz, der noch eine ausgeglichene erste Halbzeit sah, dann aber deutlich gefährlichere Weißtaler, die durch Daniel Berger und Singhateh noch zwei ganz dicke „Dinger“ unter einigen Möglichkeiten hatten. Zweimal hielt das Weißtaler Publikum aber auch den Atem an: Nach einer Viertelstunde, als Luca Valido unsanft im TSV-Strafraum gebremst wurde und auch zehn Minuten vor Ende, als Keeper Marcel Schneider Patrick Diehl umrempelte: „Ich glaube aber nicht, dass uns das heute aus der Bahn geworfen hätte“, kommentierte Volz selbstbewusst.
Schiedsrichter: Torben Schade (TuS Plettenb) - Zuschauer: 220
Tore: 1:0 Jan-Michael Moses (27.), 2:0 Daniel Sighateh (41.)
SC Drolshagen - SV 04 Attendorn 2:0
Vorteil Drolshagen! Nur eine Woche nach der Niederlage im Top-Spiel beim Spitzenreiter SV Ottfingen sieht die Bezirksliga-Welt „Am Buscheid“ schon wieder komplett anders aus. Durch das am Ende verdiente 2:0 im Olper Verfolger-Derby über den bisherigen Tabellenzweiten SV 04 Attendorn zogen die „Dräulzer“ wieder mit den diesmal besiegten Ottfingern gleich und haben sowieso noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.
Vor 220 Zuschauern entwickelte sich ein lange Zeit offener Schlagabtausch, bei dem am Ende die bessere Bank den Ausschlag zu Gunsten der Gastgeber gab. Denn sowohl nach der Hereinnahme Philipp van Gerwens schon in Durchgang eins als auch durch die Einwechslung Eike Pfeiffers bekam das Spiel der Drolshagener mehr Pfiff und mehr Tempo. Und so befreite sich das Burgmann-Team immer wieder in kritischeren Spielphasen vom Druck der Gäste, die phasenweise aggressiver wirkten.
Holger Burgmann erklärte seine Aufstellung: „Wir wollten nach der Niederlage in Ottfingen neue Reize setzen und wussten natürlich, dass wir mit Philipp und Eike noch Trümpfe in der Hinterhand hatten.“ Dabei wäre fast unter gegangen, dass mit Theo Maiworm nach langer Verletzungspause (Kreuzbandriss) die Innenverteidigung wieder komplettiert wurde und Sebastian Wasem somit auf die „6“ zurück kehren und dem Spiel der Heimelf mehr Struktur verleihen konnte.
Und der ehemalige Oberliga-Akteur hatte in der 12. Minute mit einem abgefälschten Distanzschuss die erste gute Möglichkeit, die aber ein Gäste-Akteur noch vereitelte. Auf der anderen Seite witterten die Attendorner Zuschauer vier Minuten später „Elfmeter-Luft“, als David Heide und SCD-Keeper Tom Gummersbach im Strafraum zugleich zum Ball gingen und der Attendorner Spielführer spektakulär zu Fall kam. Doch der insgesamt gute Dortmunder Unparteiische Pawel Bartoszek entschied überraschend auf Abstoß.
Nach einer Stunde – die Partie hatte nach dem Seitenwechsel deutlich mehr Fahrt aufgenommen – folgte der „Dosenöffner“ im Spiel (Sebastian Wasem), freilich ein Dosenöffner mit Ansage. 63. Minute: Johannes Knorn setzt sich auf Linksaußen durch, passt scharf und flach nach innen, aber alle verpassen, auch SCD-Kapitän Christian Rieder. 65. Minute: Wieder Knorn auf Linksaußen, wieder flach nach innen, aber diesmal kommt Rieder von hinten rechtzeitig herangerauscht und drückt das Leder zum umjubelten 1:0 über die Linie! Hier hatte die Gäste-Abwehr eindeutig zu spät den Lernprozess aufgenommen.
Nun kippte die Partie insofern, als dass Attendorn die spielerische Linie opferte und vehement auf den Ausgleich drückte, aber mit „gefühlt 300 langen Bällen“ (abermals Wasem), deren die „Dräulzer“ Hintermannschaft insgesamt recht unbeschwert Herr wurde, so dass Keeper Gummersbach eigentlich nur bei einem Kopfball Vedat Vurals in der 78. Minute auf der Hut sein musste.
Die Heimelf blieb umgekehrt auch dank des zielstrebigen Pfeiffer bei Kontern gefährlich und erspielte sich in der Nachspielzeit noch einen Eckball, den man kurz ausführte. Die abermalige Hereingabe von links nahm der erst zwei Minuten zuvor eingewechselte Trainersohn Robin Burgmann direkt ab und knallte das Leder flach unten in die kurze Ecke – keine Chance für Gäste-Keeper Goulas!
„Super ärgerlich, dass wir verloren haben“, meinte Gäste-Trainer Bayram Celik, der seiner Mannschaft vorwarf, nach dem 0:1 den Faden verloren und nur noch mit langen Bällen operiert zu haben. „Aber es ist noch lange zu spielen, und erst am Ende wird abgerechnet.“
Schiedsrichter: Pawel Bartoszek - Zuschauer: 220
Tore: 1:0 Christian Rieder (65.), 2:0 Robin Burgmann (90.)
SuS Niederschelden-Gosenbach - TuS Plettenberg 2:0
2:0 gegen den TuS Plettenberg gewonnen, damit 16 Punkte aus den letzten sechs Partien eingefahren und den Abstand auf die drei Teams unter dem Strich weiter ausgebaut: Beim SuS Niederschelden läuft es wie am Schnürchen!
„Wir haben jetzt schon mehr Punkte als in der Hinrunde“, konstatierte Übungsleiter Andreas Wieczorek freudig, der mit der Darbietung seines SuS aber nicht ganz zufrieden war: „In der zweiten Hälfte haben wir fast nur noch verwaltet und viele Fehlentscheidungen bei den Kontern getroffen.“ Doch die Schelder standen defensiv – wie auch schon in den ersten 45 Minuten – sehr sicher und ließen kaum eine Möglichkeit der Plettenberger zu, die zur Pause einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen mussten, da Keeper Sören Langwald zwei Schüsse von Patrick Sonntag jeweils nicht weit genug abklatschte und Niklas Petri (7.) und Florian Macziej (45.) zur Stelle waren.
„Wir hatten mehr Spielanteile im ersten Abschnitt und durch Torsten Dicke und Sonntag, der hintereinander zweimal den Pfosten getroffen hat, auch ganz dicke Chancen. Nach dem Wechsel hätten wir durch Petri, Sonntag und Matthias Bachhofer, als Keeper Langwald gut hielt, durchaus das Ergebnis noch höher gestalten können“, resümierte Wieczorek.
Schiedsrichter: Daniel Mahmoudy - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Niklas Petri (7.), 2:0 Florian Macziej (45.)
SV Germania Salchendorf - SG Hickengrund 4:1
SV Germania Salchendorf nutzte die Ottfinger „Panne“ im benachbarten Weißtal, gewann die Heimpartie am „Wüstefeld“ gegen die SG Hickengrund mit 4:1 und hat sich wieder an die Tabellenspitze herangepirscht, während sich für die „Hicken“ trotz der Niederlage im Abstiegskampf nichts geändert hat und der Abstand zum rettenden Ufer weiterhin sechs Punkte beträgt.
Tim Schilk brachte die Johannländer nach neun Minuten in Führung und zeichnete auch für die zweite „Bude“ verantwortlich (30.). „Da liegst du 0:2 hinten und weißt nicht so recht warum“, meinte HSG-Coach Yannic Brück, der zwischen den beiden Treffern zwei tolle Gelegenheiten von Florian Freund und Alexander Patt notiert hatte, freilich aber auch von mehr Ballbesitz für die Hausherren sprach und froh war, dass Keeper Tim Heinz kurz vor Pause das 0:3 verhinderte, welches dann aber, spielentscheidend, Alexander Völkel zwei Minuten nach Wiederbeginn erzielte, bevor Marius Jung (62.) vor 150 Fans auf 4:0 stellte.
„Das frühe 1:0 hat uns in die Karten gespielt, insgesamt war eine gute Leistung von uns. Wir hatten mehr Ballbesitz und auch mehr Spielanteile, das war schon recht souverän“, befand hingegen SVG-Torwarttrainer Marco Grisse, der seinen erkrankten „Chef“ Thomas Scherzer an der Seitenlinie vertrat. Philipp Rath besorgte für die Gäste sechs Minuten vor Ende den Ehrentreffer. „Wenn du unten stehst, hast du halt die Sch.... am Fuß. Die erste Hälfte fand ich sehr ansprechend, dann bekommen wir direkt nach Wiederbeginn das dritte Tor. Klar gehen dann die Köpfe runter“, sagte Brück, der zugab: „Nach dem Seitenwechsel ging bei uns nichts mehr.“
Schiedsrichter: Michael Wielpütz-Hahn (BW Hillmicke) - Zuschauer: 150