2026-01-09T09:36:09.492Z

Interview

Max Ostermaier vom TSV Velden

Sturmtalent stellt sich dem FuPa Interview

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Heute im Interview der 19 jährige Vollblutstürmer vom TSV Velden.

Hallo Max, gleich vorab die Frage: Wer steigt in der Saison aus dem Kreis Landshut in die Bezirksliga auf?

Max Ostermaier: Hallo Bernd. Also ich denke wir haben als Tabellenführer die besten Karten. Aber die ersten Spiele nach der Winterpause werden schon zeigen, wer sich oben festbeißen kann. Wenn ich eine Mannschaft nennen müsste, dann würde ich auf uns, Velden, setzen.


FuPa: In den letzten Wochen vor der Winterpause habt ihr euch ja regelmäßig mit dem ATSV Kelheim abgewechselt wer an der Tabellenspitze steht. Werdet Ihr mit dem Druck nicht fertig?

Max Ostermaier: Ich denke wir spielen noch ein wenig zu unkonstant. Nach zum Teil klaren Siegen folgen zum Beispiel wieder Unentschieden gegen „Hinterbänkler“ und das darf uns als Spitzenreiter nicht passieren. Kelheim ist gut und bleibt uns dadurch immer auf den Fersen. Natürlich haben wir einen der stärksten Kader, aber der Druck im Allgemeinen ist nicht zu groß.

FuPa: Welche Ziele hast du noch mit dem TSV Velden?

Max Ostermaier: Ganz klar der Aufstieg und dann schauen wir weiter …

FuPa: Als 18-jähriger in der letzten Saison 23 Kreisliga-Tore ist nicht von schlechten Eltern. In diesem Jahr trotz Verletzungspech auch schon 6 Buden. Haben eigentlich schon andere (höherklassige) Vereine bei dir angeklopft?

Max Ostermaier: Die letzte Saison lief wirklich gut, aber es gibt immer etwas zu verbessern. Und das sollte sich auch jeder Spieler vornehmen. Vor allem als junger Spieler kann man sich von den Älteren noch eine Menge abschauen.
Ja, es haben mehrere höherklassige Vereine angeklopft, aber außer ein paar Telefonaten war es eigentlich nichts Konkretes. Zumal ich mich voll und ganz auf den TSV Velden konzentriere, schließlich haben wir noch hohe Ziele.

FuPa: Das war ja ein geradezu rundum gelungenes Comeback. In Geiselhöring kurz zuvor eingewechselt, den Ausgleich in letzter Sekunde gemacht und im letzten Spiel gegen Ergolding, auch weniger als eine halbe Stunde gespielt und mit dem 3:1 den Sack zugemacht.
Was ging dir da durch den Kopf?

Max Ostermaier: Natürlich riesige Freude. Nach meinen beiden Verletzungen fiel ich ja 12 Wochen aus, dass war schon verdammt hart. Doch ich habe mir immer fest vorgenommen noch besser aus der Pause zu kommen, was mit den beiden Spielen schon relativ gut gelungen ist. Dennoch gibt es immer noch viel zu tun um wieder komplett fit zu werden. Deshalb kommt die Winterpause genau richtig.

FuPa: Eigentlich hieß es ja, dein Muskelbündelriss wird erst im nächsten Jahr auskuriert sein. Woher die schnelle Heilung?

Max Ostermaier: Stimmt. „Normalerweise“ hätte ich 8 Wochen pausieren müssen, was das nächste Jahr bedeutet hätte. Doch auch aufgrund der tollen Unterstützung meines Teamkollegen Stefan Hillinger, der mir physiotechnisch sehr weiterhalf, ging alles viel schneller als erwartet. Und selber habe ich auch nicht geschlafen. Ich habe zwar selber nicht so recht damit gerechnet, aber umso mehr freu ich mich jetzt natürlich!

FuPa: Abgesehen von dem Zweikampf zwischen euch und Kelheim liegen Münchnerau und Niederaichbach nur wenige Punkte dahinter auf Schlagdistanz. Wie schätzt du deren Chancen im Meisterschaftsrennen ein?

Max Ostermaier: Wie schon anfangs erwähnt, kommt es auf den Start nach der Pause an. Wer sich dort absetzen kann hat gute Chancen bis zum Schluss oben zu bleiben. Münchnerau und Niederaichbach haben auch starke Mannschaften und werden Kelheim und uns bis zum Schluss fordern.

FuPa: Wie schätzt du das Niveau der Kreisliga in der Saison ein?

Max Ostermaier: Das Niveau der Kreisliga ist von Jahr zu Jahr (seitdem ich bei den Senioren spiele) stärker geworden. Heuer kann wirklich Jeder gegen Jeden gewinnen oder zumindest Unentschieden erreichen, was wir zum Beispiel gegen Sallach erfahren mussten. Natürlich ist noch ein gewisses Gefälle in der Liga, aber alles in allen ist die Liga dichter zusammengerückt, was nicht nur die Tabelle zeigt.

Aufrufe: 026.11.2010, 08:42 Uhr
Bernd KuczeraAutor