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Spielbericht

Lerchenauer See putzt Maroc München

von cs · 30.04.2013, 18:01 Uhr · 0 Leser
Die junge Mannschaft des Lerchenauer See, die derzeit aufgrund argen Verletzungssorgen sowie diversen Rot-Sperren stark ersatzgeschwächt ist, war nach der überaus enttäuschenden 1:2 Heimniederlag...

Die junge Mannschaft des Lerchenauer See, die derzeit aufgrund argen Verletzungssorgen sowie diversen Rot-Sperren stark ersatzgeschwächt ist, war nach der überaus enttäuschenden 1:2 Heimniederlage gegen die Mannen der Studentenstadt bei Maroc München zu Gast.

Wie bereits in den vergangen Spielen nahm man sich vor, in diesem Spiel das größte Manko abzustellen, nämlich mangelnde Zweikampfbereitschaft. Man war fest entschlossen, sich nicht wie so oft durch die Zweikampfstärke des Gegners die Lust am Fußball nehmen zu lassen.

Wie eingangs erwähnt, kam es aufgrund Personalnot zu diversen Veränderungen, der etatmäßige Mittelfeldmotor der Mannschaft, Simon Höllrigl musste sich mangels eines "echten Keepers" die Torwarthandschuhe überziehen, der Heimkehrer Stefan Masurka sowie Kostas aus der Reserve rückten in die Startelf. Zudem stellte Coach Grandetzka das System um, vom klassischen Libero auf die Viererkette und nur einen Stürmer.

Nach der schnellen Führung durch einen Elfmeter des Kapitäns, Christian Scherer, der den Grundsatz, der gefoulte solle nie selbst schießen, wiederlegte, erzielte Maroc mit einem Sonntagsschuss/freistoß in den Winkel des zwischenzeitliche 1:1.

Kurze Zeit später erhöhte abermals Christian Scherer mit einem, wie von den Zuschauern zu hören war, sehenswerten Treffer und anschließendem "Fifa-Jubel" zur 1:2 Führung für die Jungs vom SCL. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang erhöhte der Lerchenauer See durch Tore Nummer 3 und 4 des Kapitäns, der reichlich mit schönen Pässen aus dem Mittelfeld gefüttert wurde sowie Treffer von Kostas und Maxi Rubel zum auch in dieser Höhe verdienten Endstand von 1:6.

Dem äußerst souverän agierenden Schiedsrichters war es zu verdanken, dass das Spiel nicht gänzlich aus dem Ruder lief und die Heimmannschaft "lediglich" zwei Platzverweise zu verzeichnen hatte.

Abschließend bleibt ein großes Lob an die diesesmal zweikampfstarke und kämpferisch agierende Mannschaft des SCL, ein Dank und Kompliment an die Spieler aus der "zweiten Reihe" sowie beste Genesungswünsche an die verletzten Spieler.