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Ligabericht

Kreisliga A Bliestal mit längerer Winterpause

Am zweiten März-Wochenende rollt auch dort wieder der Ball

von sho · 20.02.2023, 14:30 Uhr · 0 Leser
Daniel Collissy, (SV Höchen)
Daniel Collissy, (SV Höchen)

Die Spieler, Trainer und Anhänger der Mannschaften aus der Kreisliga A Bliestal stehen erst wieder am 11. und 12. März im Mittelpunkt. Dennoch lohnt bereits jetzt ein aktueller Blick auf die Ist-Situation in der Klasse.

Praktisch die Hälfte der Vereine darf noch auf den Titelgewinn oder die Vize-Meisterschaft hoffen. Den Kampf um Platz eins und zwei werden nach aktuellem Stand der Dinge der SV Höchen, SV Bruchhof-Sanddorf, die SSV Wellesweiler, der TuS Rentrisch, die DJK St. Ingbert, SG Erbach II sowie der SV Wolfersheim unter sich ausmachen. In der zweiten Tabellenhälfte sind der SV Kohlhof (wo derzeit ein Rasenplatz entsteht), TuS Lappentascherhof, SV Alschbach, die SG Bexbach II, der SV Beeden, SV Oberwürzbach sowie der FV Neunkirchen angesiedelt.

Die größten Aufstiegschancen haben derzeit der SV Höchen (31 Punkte), SV Bruchhof-Sanddorf (30) sowie die SSV Wellesweiler (28). Höchens Trainer Daniel Collissy geht vor seinem Wechsel zum SV Niederbexbach in seine letzte Halbserie hinein. "Da bei uns hinterm Tor Abwasserleitungen erneuert werden müssen, ist der Platz sowohl für den Trainings- als auch den Spielbetrieb gesperrt. Wir müssen daher in der Rückrunde bis auf ein Spiel, das in Niederbexbach ausgetragen wird, nur noch auswärts antreten. Für uns als heimstarke Mannschaft ist das mit Sicherheit ein Nachteil. Unsere Vorbereitung ist auch bislang sehr schlecht verlaufen, die Stimmung ist nicht gut. Ich bin aber total ratlos, an was das liegen könnte", sagt Collissy. Dennoch laute das große Ziel weiterhin, am Saisonende in die Bezirksliga aufzusteigen. "Wir müssen gleich im ersten Spiel des Jahres beim SV Wolfersheim antreten, gegen den wir uns bekanntlich stets sehr schwer tun. Von daher erwarte ich dort eine richtig schwierige Aufgabe für uns", betont Höchens Trainer.

Quasi umgekehrt sieht es beim SV Bruchhof-Sanddorf aus, dessen Kunstarasenplatz bis zuletzt aufgrund von Erneuerungsarbeiten in Folge von Granulatverklumpungen nicht bespielbar war. Von daher warten auf den ebenfalls heimstarken Tabellenzweiten noch viele Partien vor heimischem Publikum. "Dennoch zieht die Mannschaft gut mit. Wir freuen uns natürlich auf die vielen Heimspiele und hoffen darauf, noch möglichst viele Punkte holen zu können. Es laufen derzeit die Gespräche, wie es mit dem Trainerteam im Hinblick auf die kommende Runde weitergeht - entschieden ist noch nichts. Leider hat sich mit Fabian Bunte, der bislang zwischen erster und zweiter Mannschaft hin und her gependelt ist, ein Spieler einen Kreuzbandriss zugezogen. Er muss demnächst operiert werden. Wir hoffen darauf, dass er schnellstmöglich wieder auf den Platz zurückkehren kann", meint Patrick Walter aus dem Trainerteam.

In Wellesweiler ist dagegen bereits die Entscheidung gefallen, dass Trainer Klaus Hoffmann unabhängig von der künftigen Klassenzugehörigkeit auch in der kommenden Saison das sportliche Sagen hat. "Obwohl wir aktuell auf roter Erde trainieren, ist der Zuspruch für diese Jahreszeit ganz gut. Mein persönliches Ziel als Trainer ist es, mit meiner Mannschaft am Ende auf Platz eins oder zwei zu stehen und möglichst in die Bezirksliga aufzusteigen. Allerdings spielen wir in einer sehr starken A-Klasse, in der du unter keinen Umständen irgendeinen Gegner unterschätzen darfst. Ansonsten wirst du ganz schnell negative Überraschungen erleben. Daher gehen wir in die Rückrunde mit der nötigen Demut hinein", meint Hoffmann. Während es in der Winterpause Tobias Müller und Yannik Mohr zum SV Kohlhof gezogen hat, ging der erfahrene Angreifer Mizgin Demir den umgekehrten Weg. Zum Jahresauftakt muss Wellesweiler bei der DJK St. Ingbert Farbe bekennen. "Das ist eine gute und robuste Mannschaft, die uns mit Sicherheit alles abverlangen wird", sagt Wellesweilers Trainer.