
Der SV Leitersweiler ist nach einem 3:0-Sieg gegen die SG Linxweiler seit Sonntag alleiniger Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A Blies. Die bisher mit Leitersweiler punktgleichen SF Dörrenbach verloren zu Hause mit 0:4 gegen den FC Blau-Weiß St. Wendel II. Der FC Freisen II feierte einen hart erkämpften Derby-Sieg beim SV Asweiler-Eitzweiler. Der SV Remmesweiler und der FC Uchtelfangen II wurden in Heimspielen gegen die Kellerkinder ihrer Favoriten-Rolle gerecht.
Das Spiel war zunächst relativ ausgeglichen. Mit einem Doppelschlag vor der Pause stellten die Hausherren dann die Weichen auf Sieg. Nach einem Einwurf kam der Ball zunächst über mehrere Stationen zu Darius Maas, der zum 1:0 ins lange Eck einschoss. Nur kurz darauf knallte Tobias Naumann den Ball nach einer kurz ausgeführten Ecke aus 16 Metern zum 2:0-Pausenstand unter die Latte.
„Kurz nach der Halbzeit hätte Linxweiler dann einen Elfmeter bekommen können, wie mir berichtet wurde“, erzählte SV-Spieler und Vorstandsmitglied Michael Madel. „Ich habe das aber selbst nicht gesehen, weil ich mich wieder mal verletzt habe - und gerade am Duschen war“, ergänzte er lachend.
Torjäger Maas sorgte dann rund eine Viertelstunde vor Schluss mit dem 3:0 für die endgültige Entscheidung. Mit seinem Doppelpack baute Maas mit nun 22 Saisontreffern seinen Vorsprung an der Spitze der Torjägerliste aus. Auf Rang zwei liegt dort sein Teamkollege Benjamin Seibert mit 19 „Buden.“
„Wir haben uns sehr schwer mit dem Platz getan. Deshalb war das 1:1 zur Pause leistungsgerecht“, berichtete Freisens Vorstandsmitglied Moritz Schmidt. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber mehr Gas gegeben und am Ende verdient gewonnen.“
Winter-Neuzugang Jan Schneider hatte den FC im Lokalduell nach einer halben Stunde in Führung gebracht. Asweiler-Eitzweiler glich aber postwendend aus. Nach ziemlich genau 60 Minuten gelang Lukas Werle der erneute Führungstreffer für die Gäste. Zehn Minuten danach sorgte Nico Dieterich mit dem 1:3 für die Entscheidung.
St. Wendels Landesliga-Trainer Stefan Schön charakterisierte den Auswärts-Erfolg seiner Mannschaft wie folgt: „In der ersten Hälfte war es ein ausgeglichenes Spiel mit den besseren Chancen bei Dörrenbach, aber Christian Weiß bei uns im Tor war nicht zu überwinden.“
Der Übungsleiter weiter: „In der zweiten Hälfte waren wir dann besser und zwangsläufig kamen wir zu Chancen. Ein etwas glückliches Tor führte zum 1:0. Danach kamen wir durch sehr geradliniges Spiel zu den weiteren Toren. Das 3:0 war ein schöner Distanzschuss und ein starkes Solo führte zum 4:0.“
Den Führungstreffer für seine Mannschaft beim Aufstiegs-Anwärter erzielte Yani Kamu nach 65 Minuten. In der 78. Minute sorgte Alexander May mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. Danach gelang Maurice Stoll das dritte Tor für Blau-Weiß. Maximilian Wallfass sorgte für den 4:0-Endstand aus Sicht der Gäste.
Luca Jacobi ließ Schlusslicht Haupersweiler-Reitscheid kurz von einer Überraschung träumen. Der Gäste-Akteur brachte seine Mannschaft schon nach 180 Sekunden in Führung. Doch durch einen Doppelpack von Tim Baldes sowie ein Tor von Florian Berwanger hieß es zur Pause 3:1 für die favorisierten Gastgeber. Steven Pelzius und der erst kurz vor seinem Treffer eingewechselte Kevin Schmit erhöhten in Durchgang zwei auf 5:1 für das Team von Trainer Klaus Hoffmann, der in der sportlichen Verantwortung am Saisonende von Thorsten Kunz, derzeit noch in Diensten des Ligakonkurrenten SF Winterbach, beerbt wird.
Mit vier Treffern binnen 14 Minuten entschied die favorisierte Landesliga-Reserve aus Uchtelfangen dieses Duell. Als „Dosenöffner“ fungierte das 1:0 von Debatik Laiq nach exakt einer Stunde. Binnen kürzester Zeit schraubten danach Christian Brill, Patrick Weber und der eingewechselte Luis Engel das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe. Der 1:4-Anschlusstreffer der FSG durch Lukas Krause zwei Minuten vor Schluss war nur noch Ergebnis-Kosmetik.
Nachdem der FC II am Donnerstag in einer Nachholpartie zu einem 1:1 gegen den Tabellen-Nachbarn SG Oberkirchen-Grügelborn kam, konnte Trainer Dietmar Pitz am Sonntag keine schlagkräftige Truppe mehr aufbieten. Die Gastgeber sagten die Partie ab – die Punkte gehen kampflos an Winterbach.
Die Partie wurde auf Mittwoch, 23. März (19 Uhr) verlegt.