
Rüsselsheim . Nach nur einem Punkt aus den ersten drei Begegnungen nach der Winterpause hat sich Kreisoberligist FC Türk Gücü Rüsselsheim zu einem Trainerwechsel entschlossen. „Wir haben uns mit Pierre Penz entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden“, erklärte Vorsitzender Yildiray Safel. Obwohl Penz mit seinem Co-Trainer Hamdi Turna großes Engagement gezeigt habe, belegt der Gruppenliga-Absteiger mit 14 Punkten lediglich den vorletzten Rang.
Mit Nachfolger Hakan Tutkun (43) kehrt ein alter Bekannter zurück. Bereits von Dezember 2019 bis zum Corona-bedingten Saisonabbruch 2020 war er Trainer des damaligen Gruppenligisten. Im Anschluss coachte er bis zum vergangenen Oktober den Türkischen SV Wiesbaden und führte ihn in der vergangenen Saison in die Gruppenliga.
Neuer Trainer, neues Glück
Yildiray Safel kündigte zudem an, dass mit Tutkun einige Spieler zum Klub stoßen, die direkt spielberechtigt sein werden: „Wir wollen für neuen Wind sorgen, um den Klassenerhalt zu erreichen.“ Der bisherige Trainer Pierre Penz wird weiter als Spieler zur Verfügung stehen. „Wir können Pierre nichts vorwerfen, nur die Ergebnisse stimmten nicht“, so der Vorsitzende. Als Vorteil für die kommenden Wochen sieht er, dass alle Spieler unter dem neuen Trainer bei Null starten, sodass sich jeder wieder neu beweisen müsse.
Für Hoffnungsträger Hakan Tutkun, der im Besitz der DFB-Elite-Jugend-Lizenz ist, bleibt allerdings nicht viel Zeit. Das Team hat nur noch zehn Spiele, um den Absturz in die A-Liga zu verhindern. Zum Auftakt am Sonntag steht das Kellerduell mit dem TSV Wolfskehlen an. Tutkun, von dem sich der Wiesbadener Gruppenligist Türkischer SV im Herbst getrennt hatte, sagt: "Ich wollte eigentlich bis Sommer nichts machen. Doch mich reizt die Herausforderung. diese komplizierte Lage zu meistern und es dem Verein zu ermöglichen, in der Liga zu bleiben."