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KOL: Bürstadt Trainer Göbel freut sich auf Rückkehr

Der Trainer gastiert mit Eintracht Bürstadt beim Ex-Klub FC Sportfreunde +++ SV Fürth gewinnt Derby klar

von Hubert Heinz · 11.08.2023, 19:00 Uhr · 0 Leser
Lehrgeld zahlte der FC Sportfreunde Heppenheim (in Blau) zum Saisonauftakt mit dem 0:8 beim SV Fürth (Mitte Björn Kabel). Im Heimspiel am Sonntag gegen Mitabsteiger Eintracht Bürstadt hoffen die Heppenheimer auf mehr Erfolg.
Lehrgeld zahlte der FC Sportfreunde Heppenheim (in Blau) zum Saisonauftakt mit dem 0:8 beim SV Fürth (Mitte Björn Kabel). Im Heimspiel am Sonntag gegen Mitabsteiger Eintracht Bürstadt hoffen die Heppenheimer auf mehr Erfolg. – Foto: Dagmar Jährling

Bergstraße. So kann es weitergehen, die Stürmer der Kreisoberliga haben sich warmgeschossen. Inklusive der beiden Partien unter der Woche (TV Lampertheim – FC Fürth 1:5, KSG Mitlechtern – SV Fürth 0:4) fielen in den ersten neun Begegnungen 46 Tore.

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Heppenheim ging beim SV Fürth unter

Auf der Seite der Leidtragenden beim Auftakt war die neuformierte Mannschaft des FC Sportfreunde Heppenheim, die mit 0:8 beim SV Fürth verlor. Mund abwischen und weiter, so lautet das Credo von Trainer Fabian Wolf: "Das Ergebnis war eine Standortbestimmung. Vielleicht bin ich als Trainer zu blauäugig an die Sache herangegangen, ohne zu bedenken, dass sich meine Mannschaft erst finden muss." Die Tatsache, dass acht Urlauber fehlten und fünf weitere Spieler angeschlagen waren, will Wolf nur bedingt für das hohe Ergebnis verantwortlich machen: "Wir haben uns sechs der acht Tore selbst zuzuschreiben. Wir wurden gnadenlos ausgekontert." Dennoch will Wolf die Niederlage nicht zu hoch aufhängen und stellt sich vor seine Elf: "Wir stehen erst am Anfang des Lern- und Findungsprozesses."

Heppenheim trifft auf ehemaligen Erfolgstrainer

Eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte gibt es für Karl-Heinz Göbel. Der Trainer des nächsten Heppenheimer Gegners Eintracht Bürstadt war vor rund zehn Jahren Übungsleiter der Sportfreunde und führte den Verein innerhalb von 24 Monaten von der A-Liga in die Gruppenliga. "Ich freue mich auf die Rückkehr, denn ich habe in Heppenheim gute Freundschaften geschlossen", sagt Göbel. Auch er will das erste Ergebnis des Ex-Vereines nicht überbewerten: "23 Spieler müssen erst einmal zueinander finden. Hinzu kam, dass die Sportfreunde mit dem SV Fürth auf einen Mitfavoriten trafen." Auch Flamur Bajrami, der Sportliche Leiter der Bürstädter, mahnt an: "Der Gegner ist mit Vorsicht zu genießen. Wir wären falsch beraten, ihn an dem 0:8 zu messen."

VfL Birkenau klaut einen Punkt

Überzeugen konnte beim Auftakt der VfL Birkenau, der der favorisierten SG Unter-Abtsteinach einen Punkt abtrotzte. "Das sah in der vergangenen Saison noch anders aus. Nun haben wir gezeigt, dass wir auch gegen starke Mannschaften mithalten können", freut sich VfL-Trainer Ludwig Brenner. Beim FC Ober-Abtsteinach bekommt es seine Mannschaft nun mit einem Aufsteiger zu tun. Brenner: "Die werden die Euphorie mit in die ersten Spiele nehmen. Das macht die Sache nicht leichter."

Groß-Rohrheim trifft auf Neuling

Auch der FC Alemannia Groß-Rohrheim bekommt es mit einem Liganeuling zu tun, tritt bei der SG Reichenbach an. "Der Favorit sind wir auf dem kleinen Kunstrasen nicht. Noch darf der Aufsteiger vom Überraschungsmoment leben", sagt Groß-Rohrheims Vorsitzender Klaus Anthes, der sich über ein spätes Gegentor seiner Elf im ersten Spiel gegen Einhausen ärgerte. In der Nachspielzeit kassierten die Alemannen das 3:3 und ließen so zwei Zähler liegen.

SV Fürth ist eine Nummer zu groß für Mitlechtern

Die einen (SV Fürth) freuen sich über einen makellosen Start (zwei Spiele, sechs Punkte, 12:0 Tore), die anderen (KSG Mitlechtern, zwei Spiele, null Punkte, 2:8 Tore) begannen die Kreisoberligasaison wie befürchtet: Das 4:0 (3:0) des SV Fürth im Derby bei der KSG am Donnerstagabend deutet an, in welchen Regionen sich beide Mannschaften im Laufe der Saison tummeln werden.

Schuhmacher und Diefenbach überragen

"Die waren eindeutig besser als wir", befand Mitlechterns Spielausschussmitglied Achim Tremper: "Wir haben wenig hingekriegt gegen einen wirklich starken Gegner." Vor allem im ersten Abschnitt war der Unterschied deutlich sichtbar, der SV hätte bis zur Pause höher als 3:0 führen können. Die einzige Chance der Gastgeber vergab Hohrein. Nach dem Seitenwechsel ließen es die Fürther ruhiger angehen, Mitlechtern kämpfte sich ins Spiel, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Schmitt per Freistoß (55.), Hohrein und Kilian mit einer Doppelchance (86.) sowie Müller (88.) verpassten den Ehrentreffer. Auf der Gegenseite hatten Marksteiner und zweimal Leon Weise („einen muss er machen“) weitere SV-Tore auf dem Fuß.

Eine starke Vorstellung beim Sieger boten Spielmacher Nicolas Schumacher und Chris Diefenbach, der nach zwei Spielen bereits auf vier Saisontore kommt. (kar)

Tore: 0:1 Marksteiner (9.), 0:2 Diefenbach (24.), 0:3 Dolicanin (38.), 0:4 Diefenbach (65.). – Schiedsrichter: Terlinden (Darmstadt 98). – Zuschauer: 250. – Beste Spieler: Torwart Heckmann/Dolicanin, Schumacher, Diefenbach, Marksteiner.