
Rot-Weiß braucht dringend Punkte – Eitting will den Schwung aus den letzten Wochen mitnehmen
Landkreis – Weil die SpVgg Altenerding an diesem Samstag das Kreisfinale im Toto-Pokal bestreitet, sind die Veilchen am Wochenende nicht im Punktspielbetrieb aktiv und dann schon zwei Spiele im Rückstand. Dennoch ist die Tabellenführung ungefährdet.
Aufstiegskandidat FC Türkgücü Erding kann im Falle eines Sieges gegen den VfB Hallbergmoos III bis auf zwei Zähler an Altenerding heranrücken, hat aber dann schon drei Spiele mehr absolviert. „Wir müssen zu Hause unsere Aufgaben machen und die drei Punkte holen, um den Relegationsplatz zu sichern“, weiß Coach Benji Tas, der die nächsten beiden Wochen als „entscheidend“ bezeichnet. Gegen das Kellerkind erwartet er eine schwierige Aufgabe: „Hallbergmoos steht mit dem Rücken zur Wand, der Gegner muss Vollgas geben.“ Kopfzerbrechen bereitet Tas die personelle Situation seines Teams, denn der Trainer kann nur elf gesunde Männer aufbieten. Halte sein Team jedoch so zusammen wie gegen Reichenkirchen, ist er sich sicher, „dass auch hier wieder was drin ist“.
Auch beim designierten Absteiger SV Zustorf herrschen – wie seit Saisonbeginn gewohnt – Personalsorgen. Neben den immer wieder ausfallenden Schichtarbeitern fehlen weiterhin sieben Langzeitverletzte. Deswegen gilt für Trainer Dominik Dorsch wie jede Woche: „Irgendwie eine Mannschaft und den elften Mann zusammenkratzen.“ Allzu viele Hoffnungen auf einen Punktgewinn beim FC Langengeisling mache er sich nicht, wie er zugibt: „Geisling hat eine junge, sehr starke Truppe. Allein wegen unseres viel höheren Altersschnitts können wir eigentlich nicht mithalten.“
Klare Vorzeichen gibt es eigentlich auch in Klettham, wenn die Hausherren auf die favorisierte SG Reichenkirchen treffen. Doch schon in der Vorrunde bei der knappen 1:2-Niederlage hat man laut RWK-Übungsleiter Erich Witt bewiesen, mithalten zu können: „Wir haben die Partie lange offen gehalten und wollen Reichenkirchen auch diesmal ärgern.“ Die Stärken der SG sieht Witt vor allem in der starken Offensive rund um Robert Lex und Christian Graf, was ihn jedoch nicht davon abhält, weitere Punkte einzuplanen: „Wir wollen die Leistungen der letzten Wochen bestätigen und den nächsten Schritt Richtung Nichtabstieg machen.“ Tobi Schneider, Jakob Triefelder und Max Osterholzer fehlen.
Viel Optimismus herrscht auch beim FC Eitting II, denn nach punktreichen Spielen sind die Sportfreunde bis auf Rang fünf vorgerückt. Für Coach Christian Westermair sind die Gründe klar: „Der Kern der Mannschaft ist einfach fit, und wir gehen mit Spaß an die Aufgabe ran. Wir sind unheimlich stolz auf die Jungs, was die Woche für Woche trotz personeller Umstellungen auf den Platz bringen.“ Dennoch herrscht nicht nur Sonnenschein beim FCE, denn im Kader der Zweiten gibt es vor dem Spiel gegen den FC Fraunberg viele Ausfälle zu beklagen. Auch Sebastian Simmet ist noch nach seiner Corona-Infektion noch nicht bei 100 Prozent. vs